Damit Veränderungen ökologisch gelingen können und um welche Themen es sich beim Coaching von Veränderungen handeln kann, ist es hilfreich, sich folgendes Modell der Coachingebenen anzuschauen. Das hier vorgestellte Modell lehnt sich an das Modell der „neurologischen Ebenen“ von Bateson und Dilts an.

Beispielaussagen für dieses Modell eines Coach oder Trainers:

auf der Umweltebene: “Es ist leicht, Seminare zu machen, wenn man erstklassige Ressourcen und die Unterstützung der Abteilung hat.”

auf der Verhaltensebene: “In diesem Training habe ich sehr deutlich auf der Flipchart geschrieben.”

Fähigkeitenebene: “Ich habe die Fähigkeit, Bedürfnisse und Wünsche der Trainees sehr schnell herauszufinden.”

Glaubensätze und Werte: “Training macht Spaß und mit Spaß ist das Lernen leichter.“

Identitätsebene: „ Ich bin ein guter Coach oder Trainer.”

Visionsebene: „Menschlichkeit in der Welt ist mir wichtig. Durch meine Trainings bringe ich davon etwas in das Unternehmen.“
Systemgesetzebene: „Ich fühle mich mit dem Unternehmen, meinen Ahnen und der Welt verbunden und schöpfe daraus Energie und Kraft für meine Trainings.“

Coach Beispiel Zeitmanagement

Sicherlich haben Sie schon Menschen kennen gelernt, die x-mal zu einem Zeitmanagementseminar gegangen sind, auf der Umgebungs- Verhalten- und Fähigkeitsebene alles Wissen und Können haben und trotzdem Schwierigkeiten damit haben, ihre Zeit zu managen. An dieser Stelle ist es nicht mehr sinnvoll, dass die Person zu einem weiteren Seminar geht, sondern im Coaching die Ursachen dafür findet, weshalb sie ihr Wissen nicht einsetzen kann. Z.B. kann es daran liegen, dass die Führungskraft nicht gut delegieren kann, die Aufgaben lieber selber macht oder auch ihren Vorgesetzten gegenüber nicht nein sagen kann.
Mit diesen Themen befinden wir uns auf der Überzeugungs- und Werteebene, d.h. was darf ich tun und was nicht? Wie wurde ich geprägt? Wie wir alle wissen, haben wir normalerweise für das Zeit, was uns am Herzen liegt, also was zu unserer Vision oder Berufung passt, was uns als sinnvoll erscheint. Kenne ich meine Vision nicht, so fehlt eine wichtige Grundlage für das Zeitmanagement.

Ist die Systemgesetzebene gestört, d.h. fühlt sich die Person ausgeschlossen oder nicht genügend respektiert, so wird sie demotiviert. Dieses kann auch zu Problemen beim Zeitmanagement führen.

Viele Seminare und Bücher konzentrieren sich auf die Umweltebene: Sie beschreiben, wie man den Raum gestalten soll und wie welche Ressourcen, beispielsweise Flipchart oder Beamer, verwendet werden können. Einige Bücher zu Präsentationsfertigkeiten oder Rhetorik fokussieren nur auf die Verhaltensebene, also darauf, was man tun soll, um einen Gegenstand oder einen Inhalt zu präsentieren. Was oft fehlt, sind die “tieferen” Ebenen: wie Fertigkeiten eingesetzt werden und welche Überzeugungen und Werte dazu beitragen, diese zu stärken und zu erweitern. Ein Training, das von einem guten Selbstwertgefühl des Trainers, einer inneren Aufgabe (Mission) und der rechten inneren Haltung (Zugehörigkeit) getragen ist, wirkt kraftvoll und kongruent.

Weiteres zum Thema Veränderungen können Sie am Themenabend in Erfahrung bringen. Zu diesen Themen gehört, wie man einschränkende Glaubenssätze und Überzeugungen ökologisch verändern kann. Oder wie man als Coach, Mediator oder Führungskraft seine innere Haltung und Stärke erhöhen, Grenzen setzen, kontrollieren und verbessern kann. Die Erlangung von innerer Stärke und mehr Selbstbewusstsein führt oft über den Weg der inneren Aufstellung und den Kräften der Ahnen.

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