Gesundheitscoaching

Unserer Erfahrung im Gesundheitscoaching nach sind sehr viele Krankheiten und Burnout auf Systemgesetzverletzungen zurück zu führen. Deshalb ist die Auflösung von Systemgesetzverletzungen oft der einzige Weg, dass ein Mitarbeiter wieder gesund werden kann.

Erfolgreiches Gesundheitsmanagement setzt im Unternehmen an verschiedenen Stellen an. Als Beschreibungsmodell für das Gesundheitscoaching werden die System Empowering Ebenen der Veränderung genutzt.

Die System Empowering Ebenen der Veränderung bezogen auf eine Work Life Balance und Burnout-Vermeidung

 

Umgebungs-, Verhalten- und Fähigkeitenebene

Gesunder Arbeitsplatz wie passender Schreibtisch und Stuhl, ausgewogene Ernährung, sportliche Aktivitäten, life-work balance, Stressmanagement, Freude usw. sowie das Wissen darüber, sind notwendig.

Überzeugungs- und Identitätsebene

Unterstützende Einstellungen sind Voraussetzung dafür, um gesund sein zu können. Gibt es beispielsweise die Einstellung, perfekt sein zu müssen, so kann diese Prägung dazu führen, dass die Führungskraft nicht optimal delegieren kann, lieber alles selber macht, sie unter Stress gerät und ihr life-work balance aus dem Gleichgewicht gerät. Zuviel Stress schwächt aber das Immunsystem, was auf Dauer zu Krankheiten führen kann. Hier gilt es, diese Einstellung im Coaching zu verändern, so dass die Vorteile beibehalten und die Nachteile aufgelöst werden.

Visions- und Sinnebene

Meine Überzeugung ist es, dass jeder Mensch seine Vision oder wofür er neben der Fortpflanzung noch auf der Welt ist, in sich trägt. Nicht jedem ist seine Vision jedoch bewusst bzw. lässt sie an die Oberfläche kommen. Arbeitet eine Person in einem Beruf, welches seiner Vision widerspricht, so kann es krank machen. (Seine Vision kennen, sie aber nicht umzusetzen, schafft Leiden = Leidenschaft.)

Zugehörigkeits- und Systemgesetzebene

Treten Systemgesetzverletzungen wie Ausschluss, fehlender Respekt und Ungleichgewicht auf, und werden diese Verletzungen nicht angesprochen, so wird die Lebensenergie Schritt für Schritt eingefroren. Sie wandelt sich um in Wut und Trauer. Im Tierreich wird eine Systemgesetzverletzung sofort ausagiert, in dem gekämpft wird – dort entsteht keine eingefrorene Energie wie Wut. Wir Menschen handeln oft nicht sofort, sondern schlucken die Verletzung herunter.

Diese eingefrorene Energie, die Wut, staut sich immer mehr auf oder andere Personen als der Verursacher bekommen sie ab. Bei einigen Menschen kom mt es dann irgendwann zu einem unkontrollierten Wutausbruch mit entsprechenden negativen Folgen. Sie schießen über das Ziel hinaus und erreichen nicht, was sie ursprünglich wollten, oder sie bekommen Angst vor sich selbst und dem eigenen unkontrollierten Verhalten. Bei anderen Menschen richtet sich diese Wut – dieser Stress – gegen sich selbst. Sie werden krank, von Wut zerfressen, bekommen Bluthochdruck, Depressionen (de press – Druck unterdrücken), Burnout oder einen Herzinfarkt. Bei anderen kommt es zu Muskel-Verspannungen, damit nicht unkontrolliert die Wut ausgelebt werden kann. Weitere Auswirkungen sind:

  • Nackenverspannung, um das Zuschlagen zu unterdrücken,
  • Gesichtsverspannungen, um Schreien oder Beißen zu unterdrücken
  • Beinprobleme, um das Zutreten zu unterdrücken
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Welche körperlichen Symptome konkret zu dieser Thematik passen, muss natürlich inpiduell herausgefunden werden. Unser Körper schützt uns vor dem unkontrollierten Verhalten des Wutausbruchs, aber mit einem entsprechenden Preis, den wir dafür bezahlen müssen. Außerdem führt diese eingefrorene Energie, die Wut, dazu, dass der Mensch energetisch und kräftemäßig geschwächt wird. Einerseits kann es dazu führen, dass die Person sehr schwer Emotionen zeigen kann, denn es besteht ja die Gefahr, dass dann die Wut unkontrolliert hervortreten könnte. Andererseits fehlt die Stärke, um als Führungskraft optimal führen zu können. Deshalb ist es so wichtig, diese Wut kontrolliert und in einem geschützten Raum umzuwandeln in „flüssige Energie oder Kraft“.

Kräfte und Energien – Die Herz- und Schwertseite

schwertseiteSchwertseite – Kraft der Väter und Männer – männliche Kraft – Yang:
Wirkung: Verantwortung, Disziplin, Konsequenz, Stolz, Delegieren, …

herzseiteHerzseite – Kraft der Mütter und Frauen – weibliche Kraft – Yin:
Wirkung: Liebe, Wärme, Beziehung, …

Jeder Mensch braucht beide Kräfte (+ +). Erst wenn im Menschen beide Kräfte zu jeweils hundert Prozent vorhanden sind, ist er ein ausgeglichener und vollständiger Mensch, der selbstbewusst, selbstsicher und voller Selbstvertrauen ist.

Auswirkungen auf eine Führungskraft

+ bedeutet genügend Kraft oder Energie
– zu wenig Kraft oder Energie

Voraussetzung für die Auflösung von Systemgesetzverletzungen sind ausgeglichen starke Menschen im Sinne der Kräfte der Ahnen.
Anhand von Führungskräfteverhalten werden die Kräfte der Ahnen dargestellt.
Führungskräfte, die als hart bezeichnet werden, haben vor allem Ziele und Zahlen im Fokus, vernachlässigen aber oft die menschliche Seite.

Hanseatisches Institut Plus-MinusFührungskraft (egal ob Mann oder Frau): überwiegend Schwertseite -> zu harte FK: „geht über Leichen“, nur Ziele und Zahlen sind wichtig – aber nicht Menschen

Führungskräfte, die als weich bezeichnet werden, versuchen mit allen eine gute Beziehung zu leben, gehen dafür aber oft Konflikten aus dem Weg oder übernehmen nicht genügend Verantwortung.

Hanseatisches s Institut minusplusüberwiegend Herzseite -> zu weiche FK: entscheidet oft nicht, ist nicht konsequent, hat dafür aber mit allen eine Beziehung

Unausgeglichen kraftvolle Führungskräfte, also zu harte oder zu weiche, werden Verursacher von Systemgesetzverletzungen.

Diese Kräfte bzw. Lebensenergie erhält man von seinen Eltern, wenn die Eltern ein Elternpaar sind und sich gegenseitig anerkennen. Und diese wiederum von ihren Eltern usw.

Ursachen für nicht ausgeglichen kraftvolle Menschen

Hanseatisches Institut Wut-GrafikEs ist normal, dass im beruflichen oder privaten Umfeld Systemgesetzverletzungen entstehen. Fühlt sich eine Person verletzt, z.B. weil sich eine andere Person vorgedrängelt hat, so entsteht zuerst ein ungutes Körpergefühl. Fast zeitgleich entsteht ein Aggressionsimpuls zum Kämpfen. Wird dieser Impuls nun unterdrückt – was aus guten Gründen sinnvoll sein kann – so wandelt sich diese Aggression um in Wut, d.h. die Aggression friert ein. Falls der Verletzte diese Verletzung nicht mit dem Auslöser auflöst, verringert sich die Lebensenergie.

Je nachdem, wie ein Mensch bewusst oder unbewusst damit umgeht, führt dieses dazu, dass er entweder zu hart + – oder zu weich – + wird. Beides kann zu Krankheiten, Burnout, Demotivation, Sucht, Amokläufern und Selbstmord führen.

Hanseatisches Institut Plus-MinusDie Einen machen einen „Deckel“ auf ihre Gefühle, trennen sich von ihren Emotionen, ihrem Leid ab. Das kann sich darin zeigen, dass sie sehr gut im logischen Denken und viel im Kopfkino sind oder ins Spirituelle abgleiten oder alkoholsüchtig werden. Die eingefrorene Energie wird jedoch immer wieder durch aggressives Verhalten sichtbar.

Hanseatisches s Institut minusplusDie Anderen machen einen „Deckel“ auf ihre eingefrorenen Aggressionen. Das kann sich darin zeigen, dass sie jedem Konflikt aus dem Weg gehen, gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg lernen oder sich klein und leidend geben. Wenn das Fass überläuft und das Unterdrücken der Wut nicht mehr möglich ist, zeigt sich die eingefrorene Energie in einem Wutausbruch, so dass alle Anwesenden überrascht sind.

Ursachen für nicht ausgeglichen kraftvolle Menschen

Hanseatisches Institut Wut-GrafikEs ist normal, dass im beruflichen oder privaten Umfeld Systemgesetzverletzungen entstehen. Fühlt sich eine Person verletzt, z.B. weil sich eine andere Person vorgedrängelt hat, so entsteht zuerst ein ungutes Körpergefühl. Fast zeitgleich entsteht ein Aggressionsimpuls zum Kämpfen. Wird dieser Impuls nun unterdrückt – was aus guten Gründen sinnvoll sein kann – so wandelt sich diese Aggression um in Wut, d.h. die Aggression friert ein. Falls der Verletzte diese Verletzung nicht mit dem Auslöser auflöst, verringert sich die Lebensenergie.

Je nachdem, wie ein Mensch bewusst oder unbewusst damit umgeht, führt dieses dazu, dass er entweder zu hart + – oder zu weich – + wird. Beides kann zu Krankheiten, Burnout, Demotivation, Sucht, Amokläufern und Selbstmord führen.

Hanseatisches Institut Plus-MinusDie Einen machen einen „Deckel“ auf ihre Gefühle, trennen sich von ihren Emotionen, ihrem Leid ab. Das kann sich darin zeigen, dass sie sehr gut im logischen Denken und viel im Kopfkino sind oder ins Spirituelle abgleiten oder alkoholsüchtig werden. Die eingefrorene Energie wird jedoch immer wieder durch aggressives Verhalten sichtbar.

Hanseatisches s Institut minusplusDie Anderen machen einen „Deckel“ auf ihre eingefrorenen Aggressionen. Das kann sich darin zeigen, dass sie jedem Konflikt aus dem Weg gehen, gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg lernen oder sich klein und leidend geben. Wenn das Fass überläuft und das Unterdrücken der Wut nicht mehr möglich ist, zeigt sich die eingefrorene Energie in einem Wutausbruch, so dass alle Anwesenden überrascht sind.

Damit eine Systemgesetzverletzung aufgelöst werden kann, sind folgende Voraussetzungen nötig:

  1. Der Auslöser oder Verursacher muss bekannt sein.
  2. Es muss die erste Ursache bekannt sein.
  3. Der Verletzte und der Auslöser müssen genügend ausgeglichen kraftvoll sein.

Vorgehen:

  1. Der Verletzte beschreibt die Situation bzw. das Verhalten des Auslösers möglichst objektiv – ohne Vorwurf.
  2. Der Verletzte beschreibt und zeigt sein Körpergefühl, d.h. sein Leid – ohne Interpretation.
  3. Der Auslöser erkennt das Körpergefühl, das Leid an, in dem er selber mitfühlt. Dadurch löst sich die Verletzung, das Leid auf.
  4. Der Auslöser spricht nicht über sein Verhalten oder seine für ihn positive Absicht hinter dem Verhalten, da es meistens als Rechtfertigung ankommt.
  5. Der Auslöser nimmt, wenn noch nötig, die Wut zurück.
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Hier nun eine Übung, um herauszufinden, ob der Auslöser stark genug ist.

Hanseatisches Institut plusplusÜbung: Denken Sie an eine Person (z.B. vor Ihrem inneren Auge sehen), die Ihnen ausgeglichen kraftvoll vorkommt und von der Sie verletzt wurden. Nun beschreiben Sie innerlich der Person die Situation und Ihr Körpergefühl von damals, als die Verletzung entstanden ist. Wie ist die Reaktion der Person vor Ihrem inneren Auge?

Normalerweise ist die auslösende Person überrascht, dass ihr Verhalten so ein Gefühl und Leid erzeugt hat und sie spontan sagt: „Da wollte ich nicht“ oder „Das war nicht meine Absicht“. Sie kann das Leid mitfühlen und dadurch anerkennen.
Falls die Wut sich beim Anerkennen der Verletzung nicht auflöst, kann der Auslöser die Wut vom Verletzten zurücknehmen.
Dieses führt zu einer Entspannung und einem Wohlgefühl beim Verletzten, so dass sich die Verletzung und die Wut auflöst und sie die volle Energie zurück bekommt.

Was passiert nun mit der gleichen Übung mit einer zu harten oder zu weichen Person? Probieren Sie es aus.

Hanseatisches Institut Plus-MinusDenken Sie an eine zu harte Person, von der Sie verletzt wurden. Beschreiben Sie innerlich der Person die Situation und Ihr Körpergefühl.
Was ist die Reaktion?

Üblicherweise kann eine zu harte Person das Leid bzw. die Verletzung nicht sehen oder anerkennen. Auch kann sie die Wut nicht zurück nehmen. Sie dreht sich z.B. weg oder es prallt ab. Oder Sie bekommen Angst.

Hanseatisches s Institut minusplusStellen Sie sich nun innerlich eine zu weiche Person vor, die Sie verletzt hat. Auch hier beschreiben Sie die Situation und Ihr Körpergefühl. Wie ist hier die Reaktion?

Normalerweise kann eine zu weiche Person ebenfalls das Leid nicht wirklich sehen sondern fällt selber ins Leid. Es kann dazu führen, dass der Verletzte sogar Mitleid mit dem Verursacher bekommt. Die Verletzung wird dadurch nicht aufgelöst und auch die Wut bleibt.

Gesundheitscoaching: Zwei Hauptursachen für Burnout

Ausbrennen mit depressiven Anteilen – was können die Ursachen sein?

In unserer Arbeit mit Klienten stellen wir häufig zwei Kategorien von Ursachen fest.

Die eine Kategorie sind Systemgesetzverletzungen im privaten wie beruflichen Bereich. Diese unaufgelösten Systemgesetzverletzungen erzeugen Wut, die sich in Aktionismus oder über die Grenzen gehen zeigen kann. Oder aber die Wut wird unterdrückt, was sich in Trauer, Depression oder Angst ausdrückt.

Die andere Kategorie hat mit Prägungen und Lasten/Dynamiken unserer Vorfahren zu tun (s. Genea- und Empowering-Methode) Traumatas, Kriegserlebnisse, Verhaltensweisen und ungelöste Systemgesetzverletzungen bei unseren Vorfahren wirken auf uns noch heute ein. Wie sich solche Ursachen ausfindig machen lassen und wie sie aufgelöst werden, beschreibe ich an Beispielen:

Systemcheck im Gesundheitscoaching

Ich gehe davon aus, dass jede Veränderung auch negative Auswirkungen hat. Deshalb ist es so wichtig, diese ausfindig zu machen und dafür zu sorgen, dass diese negativen Auswirkungen nicht eintreten.

Folgende Fragen zum Systemcheck bei der Persönlichkeitsentwicklung sind hilfreich:

Welche negativen Auswirkungen können bei der Zielerreichung eintreten?

Was muss getan, gelernt oder verändert werden, damit diese negativen Auswirkungen nicht eintreten?

Als Beispiele wähle ich Übergewicht und Bulimie. Die Ökologiearbeit lässt sich aber auf viele andere Themen und Ziele übertragen.

Beispiel 1: Abnehmen

Eine Klientin probierte schon seit Jahren durch verschiedene Diäten abzunehmen bzw. ihr Wunschgewicht zu erreichen. Dieses Ziel konnte sie jedoch jedes Mal nicht halten, sondern es kam zum „Jojoeffekt“ und sie hatte ihr altes verhasstes Übergewicht zurück.

Ökologiefrage: Welcher sekundäre Gewinn liegt dahinter bzw. welche negative Auswirken gibt es bei der Zielerreichung?

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Bei ihr tauchten mehrere negative Konsequenzen auf:

  1. „Ich esse Schokolade und Süßes mit Heißhunger, um mit dem Übermaß an Stress im Job fertig zu werden. Wie soll das ohne Süßes gehen?“
  2. „Mein Mann mag mich so, wie ich gerade bin, er könnte mich dann nicht mehr so attraktiv finden.“
  3. „Kein Spaß mehr im Leben, da ich mich strikt an einen Diätplan halten und Sport machen muss.“
  4. „Und ich wüsste nicht, wie ich mit erotischen Angeboten von Kollegen oder Freunden umgehen soll.“
  5. „Ich bin so voller Wut auf meinen Chef und Kollegen, dass ich platzen könnte. Mein ̹dickes Fell̔ schützt mich davor.“
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Lernfrage

Was müssten Sie tun / lernen / verändern, damit die negativen Auswirken nicht eintreten?

Zu 1: Stress reduzieren, Nein sagen lernen, weniger perfekt sein müssen.

Zu 2: Mit dem Mann sprechen, die eigene Befürchtung überprüfen, ob es wirklich so wäre.

Zu 3: Diese Überzeugung verändern, in dem andere Beispielfälle und Vorbilder gefunden werden, die ein Wunschgewicht haben, ohne etwas dafür zu tun.

Zu 4: Nein sagen lernen, für sich zu wissen, wie man auf einen Flirt angemessen reagieren kann.

Zu 5: Systemgesetzverletzungen mit dem Chef und den Kollegen auflösen. Evtl. vorher mit Hilfe der Genea-Methode, die weiter unten beschrieben wird, dafür sorgen, ausgeglichen kraftvoll und voller Selbstvertrauen zu sein.

Die Punkte „Nein sagen lernen“ oder „Weniger perfekt sein müssen“ oder „Selbstvertrauen“ sind Coachingthemen, die z. B. durch die Empowering- oder Genea-Methode bearbeitet werden können.

Solange die sekundären Gewinne bzw. negativen Auswirkungen nicht alle gefunden und auf eine andere Art und Weise sichergestellt werden, taucht entweder das alte Thema wieder auf (man nimmt wieder zu) oder ein anderes Thema, beispielsweise eine andere Sucht, tritt an die Stelle des alten Themas.

Selbst wenn alle Ökologiethemen, d. h. alle sekundären Gewinne auf eine andere und bessere Art und Weise sichergestellt werden, kommt es vor, dass das Ziel trotzdem nicht erreicht werden kann.

Innere Erlaubnis als weitere wichtige Voraussetzung

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Beispiel 2 : Abnehmen

Ein Klient hatte ebenfalls das Ziel, abzunehmen. Er hatte auch alle negativen Auswirkungen aufgedeckt und bearbeitet. Trotzdem konnte er sich durch sein verändertes Verhalten, wie mehr Sport oder auf seine Ernährung zu achten, nicht seinem Ziel nähern.

In einem solchen Fall ist es sinnvoll, die Erlaubnisfrage zu stellen.

Erlaubnisfrage: Haben Sie, für sich gefühlt, die Erlaubnis, Ihr Ziel erreichen zu dürfen?

Haben Sie gefühlt von Ihren Vorfahren, d. h. von Ihren Eltern und den beiden Großelternpaaren die Erlaubnis, Ihr Ziel erreichen zu dürfen?

Und können Sie diese Erlaubnis annehmen?

Die Erlaubnis der Vorfahren ist oft dann nicht gegeben bzw. kann nicht angenommen werden, wenn bei den Vorfahren tiefe Verletzungen wie Leid, Trauer, Angst oder Wut entstanden sind und diese von diesen nicht abgearbeitet wurden. Dann kommt es vor, dass ein Nachfahre diese Emotionen und die dahinter liegenden Themen auf sich nimmt.

In diesem Fall hatte der Großvater, als er in Stalingrad war, viel Leid, Angst und Hunger erlebt. Er hatte überlebt, wäre aber fast verhungert. Diese Angst vorm Verhungern hat sein Enkel unbewusst übernommen, deshalb musste er immer vorsorglich zu viel essen. (In anderen Fällen ging es um Verhungern auf der Flucht oder weil in der Familie nicht darauf geachtet wurde, dass jeder am Tisch genügend bekam usw.)

Diese Angst konnte der Klient in seiner inneren Vorstellung (Imagination) dem Großvater zurückgeben.

Danach konnte er sein Ziel erreichen.

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Beispiel 3: Bulimie

Eine Klientin hatte das Ziel, ihre Bulimie zu überwinden. Auch hier wurden alle negativen Auswirkungen aufgedeckt und bearbeitet. Trotzdem konnte sie sich ihrem Ziel nicht nähern.

In einem solchen Fall ist es sinnvoll, die Erlaubnisfrage zu stellen.

Erlaubnisfrage: Haben Sie für sich gefühlt die Erlaubnis, Ihr Ziel erreichen zu dürfen?

Haben Sie gefühlt von Ihren Vorfahren, d.h. von Ihren Eltern und den beiden Großelternpaaren die Erlaubnis, Ihr Ziel erreichen zu dürfen?

Und können Sie diese Erlaubnis annehmen?

In ihrem Fall war ihre Großmutter auf der Flucht im Krieg verhungert. Ihre fehlende Erlaubnis bestand darin, dass sie aus unbewusster Loyalität der Großmutter gegenüber genauso handelte, um das gleiche Schicksal wie die Großmutter erleiden zu müssen. In der unbewussten Überzeugung, dass es dadurch der Großmutter besser gehe. Da es unbewusst war, konnte sie es vorher nicht auflösen.

Sie hatte dann das Gefühl, dass ihre Großmutter nicht will, dass ihre Enkeltochter hungert, sondern dass sie gut leben soll, aus Liebe zu ihr. Die Klientin konnte innerlich hören, wie ihre Großmutter dieses sagte, und die Erlaubnis annehmen. Gleichzeitig wurde im Coaching und der Ahnenarbeit noch viel Trauer und Wut bearbeitet.

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Beispiel 4: Bulimie

Ein möglicher Grund kann auch sein, dass ein Vorfahre dafür verantwortlich war, dass jemand z.B. im KZ verhungert ist. So kann die Erkrankung signalisieren, dass dieses aufgedeckt werden sollte und der Vorfahre dafür die Verantwortung übernimmt, d. h. das Enkelkind erhält dieses Symptom und die fehlende Erlaubnis als Signal, dass bei den Vorfahren noch Dinge zu klären sind, damit Wut, Angst, Trauer oder Leid aufgelöst werden.

Beim Ökologiecheck und der Erlaubnisfrage geht es darum, ein stimmiges Gefühl für die Antwort zu erhalten. Erst wenn es sich stimmig anfühlt, kann es auch ökologisch sein. Dieses stimmige Gefühl wird in der gesamten Persönlichkeitsentwicklung gebraucht. Deshalb baut die Genea- und Empowering-Methode auch darauf auf, dass das Gefühl, was durch das Denken entsteht (innere Bilder sehen) mit dem Gefühl, welches aus dem Unbewussten kommt, übereinstimmt. Nur wenn es sich stimmig anfühlt, wird eine nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung möglich.

Die vier Beispiele lassen sich genauso auf das Thema Burnout übertragen. Wir helfen Ihnen gerne im Gesundheitscoaching dabei, aus dem Burnout herauszukommen. Damit das Leben wieder einfach und voller Freude wird.

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