Coaching Mediation Felix Lehmann

Felix Lehmann ist das neuste Mitglied des Hanseatischen Instituts. Schon während der ersten Tage der Ausbildung zum SystemEmpowering Coach Mediator war für Felix klar, SystemEmpowering verändert das Leben. Das möchte er gerne weitergeben.

Bis heute arbeitet Felix Lehmann seit 2016 als Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaftsrecht. Sein juristischer Backround ist eine sehr hilfreiche Ressource, komplexe Sachverhalte zu strukturieren, systematisch zu denken, die Sprache genau zu analysieren und auszulegen. SystemEmpowering hat Ihm verständlich gemacht, wie Konflikte nachhaltig und für alle Beteiligten systematisch gelöst werden können, wenn die Ursache emotioniale Verletzungen aufgrund von Systemgesetzverletzungen bestehen.

Seit 2019 arbeitete Felix als selbständiger SystemEmpowering Coach & Mediator in Hamburg. Im Jahr 2020 hat er im Hanseatischen Institut seinen Hafen gefunden, um von dort aus im Team seine Vision zu verwirklichen. Ab Juni 2021 wird er Vollzeit beim Hanseatischen Institut beschäftigt sein.

„Ich wünsche mir eine Welt, in der jeder Mensch ausgeglichen kraftvoll ist und seine Konflikte nachhaltig lösen kann, eine enge Familienbande besteht, die Systemgesetze beachtet werden, jeder Mensch glücklich ist und wir in Einklang mit der Natur leben.“

Mein Weg vom Wirtschaftsanwalt zum Coach Mediator

In Kassel bin ich mit meiner älteren Schwester in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen.

Nach dem Zivildienst entschloss ich mich, Jura zu studieren.

Dort lernte ich komplexe Sachverhalte zu strukturieren, aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten., systematisch zu denken und die Sprache genau zu analysieren.

Als Jurist arbeitete ich in der Wirtschaft in kleinen mittelständischen Kanzleien und in internationalen Großkanzleien. Das hat mir sehr geholfen, ein tieferes Verständnis für wirtschaftliche Abläufe und Zusammenhänge zu erlangen. Hier waren vor allem das Begleiten von Unternehmenskäufen und -verkäufen (M&A) und Joint Ventures im nationalen wie internationalen Kontext oft sehr spannend.

Auch die Betreuung von juristischen  Streitigkeiten vor Gericht und außergerichtliche Vergleichsverhandlungen zu führen, haben mir durchaus Freude bereitet.

Andererseits forderte mich diese Arbeit. Ich war auf der Suche nach Entspannung, Ruhe, Gelassenheit und Kraft. Ich merkte, dass mir die richtigen Werkzeuge und Fähigkeiten fehlten, um ausgeglichen und kraftvoll zu sein. Und es machte sich das Gefühl in mir breit, dass es noch mehr gibt.

Ich fing an, einen Yoga Kurs zu besuchen, damals war es noch nicht so sehr verbreitet, ich war in der Regel der einzige Mann. Dazu kaufte ich mir ein Buch: entspannt wie ein Buddha. Das gab mir erste Impulse. Am meisten hat mich eine Erkenntnis geprägt, die aus heutiger Sicht vielleicht nicht bahnbrechend klingen mag, aber für mich eine kleine Evolution bedeutete: Achte auf deine Gedanken. Ich war überrascht, wie ich im Selbstdialog mit mir umging.

Neben Gesetzestexten konsumierte ich etliche Bücher, Hörbücher, Videos und Podcasts zu allen mögliche Themen mit Bezug auf Spiritualität, Entspannung, zwischenmenschlichen Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung.

Ich versuchte durch Achtsamkeit und Meditation für mich Entspannung und Zufriedenheit zu erlangen. Dies hat mich zwar nicht zum Ziel geführt, aber es war ein wichtiger Schlüssel für einen guten Zugang zu meinem Unbewussten.

Was mich immer wieder zum Verzweifeln brachte war, dass ich keine systematischen Ansätze zum Lösen von konkreten Problemen fand. Den Hinweis, ich müsse „loslassen“ konnte ich zwar logisch sinnvoll nachvollziehen, jedoch emotional nicht abbilden.

Zu meinem Glück lieferte mir meine Coaching Ausbildung im Hanseatischen Institut genau die Antworten, die ich schon so lange suchte.

Ich lernte die emotionalen Verletzungen, die ich in mir trug, aufzulösen und gewann nach und nach immer mehr Ruhe und Power. Ich konnte auf einmal vor Freude weinen, was für mich ein großes Geschenk ist, positive Gefühle so tief spüren und leben zu können. Ich lernte aber auch liebevoll konsequent meine Grenzen zu ziehen und gewann die Überzeugung, Respekt bekommst du dann, wenn du dich selbst respektierst. Ich lernte, meine Meinung klar zu äußern, ohne dabei zu verletzen.

In meinem juristischen Umfeld halfen mir die Kommunikations- und  Konfliktlösungsmethoden sowohl im Umgang mit meinen Chefs und Kollegen als auch bei der täglichen Lösung von juristischen Fällen.

Die selbst erlebten Erfolge und das stete Arbeiten an mir selbst, haben ein Vertrauen in mir erzeugt, dass ich mit SystemEmpowering bei anderen Menschen Wirkung erzielen kann.

Ich wünsche mir eine Welt, in der jeder Mensch ausgeglichen kraftvoll ist und seine Konflikte nachhaltig lösen kann, eine enge Familienbande besteht, die Systemgesetze beachtet werden und jeder Mensch glücklich ist und im Einklang mit der Natur lebt.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeite ich als Coach Mediator und Ausbilder.

Für mich ist SystemEmpowering eine Lebenseinstellung.