Gesund werden – Die Signale aus dem Unbewussten

Jedes Symptom kann als Signal aufgefasst werden. Das Signal enthält eine Veränderungsaufgabe. Damit die Veränderungsaufgabe erkannt werden kann, wird als Basis dazu das Unbewusste gebraucht. Denn diese Signale kommen aus dem Unbewussten und werden dann bewusst. Ist die Veränderungsaufgabe nicht gleichzeitig bewusst, so gilt es, das Unbewusste als Sender zu befragen, damit eine verständliche Antwort gesendet wird.

Übung zum Erkunden des Unbewussten

•    Stellen Sie sich die Frage: Wo in Ihrem Körper glauben Sie, ist Ihr Unbewusstes?
•    Fragen Sie sich: „Ist das Unbewusste eher innen oder auf der Haut?“ Gehen Sie zu Ihren Beinen, Füßen, Armen, Händen, denken Sie nach, wo das Unbewusste überall ist. Wo hört das Unbewusste auf, wo ist es nicht mehr? Dann gehen Sie innerlich zu dieser Grenze und ein wenig darüber hinaus, und denken Sie nach, ob die Grenze fest ist oder sich verändern kann. Gehen Sie durch Ihre Adern, Ihre Zellen, Ihre Organe und denken Sie auch dort nach.
•    Wie weit ist Ihr Unbewusstes zeitlich ausgedehnt? Von wo überall her erhält Ihr Inbewusstes Informationen?
•    Wie weit ist Ihr Unbewusstes räumlich ausgedehnt? Geht es über Ihren Körper hinaus? Ist es unendlich ausgedehnt?
•    Was denken Sie von Ihrem Unbewussten? Ist es zuverlässig? Ist es klug? Ein guter Freund?

Ziel ist es hier, dass Sie anfangen (falls noch nicht vorhanden), Ihr Unbewusstes zu lieben und ihm „Blumen zu schenken“.
Erst wenn ein positives Gefühl zum Unbewussten aufgebaut ist, kann man zum nächsten Schritt übergehen, sonst finden Sie weitere Beispiele.

Ist nun ein guter Kontakt zum Unbewussten hergestellt, so können Sie die nächste Übung durchführen. Das Unbewusste sendet laufend Signale ans Bewusste. Beispielsweise wenn eine unstimmige Kommunikation auftritt oder wenn Ökologieprobleme vorliegen. Die folgende Übung ist dafür geeignet, aus diesen Signalen zu lernen, in dem Sie Ihr Unbewusstes befragen. Es ist ja Sender der Signale und weiß deshalb auch am Besten, was Sie tun sollen oder worauf Sie achten sollen. Deshalb befragen Sie Ihr Unbewusstes und nicht Ihr bewusstes Denken.

Übung – Gesund werden: Symptom oder Signal -> Handlungsaufgabe

Bei dieser Übung geht es darum, Kontakt zu einem körperlichen Symptom oder Signal (Rückenbeschwerden, Schnupfen, Schlaflosigkeit usw.) bei sich selbst aufzunehmen und dadurch eine Handlungsaufgabe zu bekommen, um gesund zu werden.

•    Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Symptom oder Ihrem Unbewussten auf, das dieses Symptom als Zeichen geschickt hat.
•    Stellen Sie Ihrem Symptom Fragen und nehmen Sie die Antworten wahr. Fragen Sie Ihr Unbewusstes zuerst: „Wofür bist du, Symptom, gut?“ oder „Was ist die positive Absicht dieses Signals?“ Und warte auf eine Antwort.
Die Antwort, die spontan, ohne nachzudenken, auftaucht, ist vom Unbewussten. Dann meldet sich aber normalerweise das bewusste Denken und bewertet die Antwort, zieht Schlussfolgerungen usw. und gibt eine andere Antwort. Wir sind aber nur an die Antwort vom Unbewussten interessiert. Hier kommt es dann zur Versöhnung.
•    Die nächste Frage lautet: „Was muss ich tun, damit das Symptom / Signal nicht mehr nötig ist?“ Antworten sind meist spontan auftretende Gedanken. Lassen Sie sich überraschen, welche Antwort auf welchem Wege Sie erhalten. Es kann ein Gefühl sein, ein Traum, ein Gedanke, innere Bilder…
•    Wenn Sie eine Antwort erhalten, so bedanken Sie sich bei Ihrem Unbewussten und probieren Sie, die Antwort / Aufgabe zu erfüllen.
•    Bekommen Sie eine Antwort, die Ihnen aber nicht klar verständlich ist, so bitten Sie Ihr Unbewusstes: „Bitte gebe mir eine weitere Antwort, die ich besser verstehen kann.“
•    Erhalten Sie beispielsweise in einem Traum eine Antwort und sie ist Ihnen nicht ganz klar, so fragen Sie die Personen im Traum, was er zu bedeuten hat oder was Sie tun sollen. Genauso, wenn Sie eine spontane Antwort erhalten haben und nicht genau wissen, was Sie damit anfangen sollen. Dann fragen Sie weiter Ihr Unbewusstes: „Was muss ich tun?“, solange, bis Sie eine Antwort erhalten haben, die Sie verstehen und umsetzen können.
•    Haben Sie Antworten erhalten, die Sie umsetzen können, so geht es darum, herauszufinden, ob hinter dem Signal nur eine oder mehrere Aufgaben stecken. Fragen Sie deshalb Ihr Unbewusstes: “Ist es alles, was ich lernen, verändern oder tun soll, damit dieses Signal nicht mehr nötig ist?”
Wenn nein, dann fragen Sie weiter: “Was soll ich noch tun?
•  
 Erledigen Sie die Aufgaben, die das Symptom oder Ihr Unbewusstes Ihnen gibt, damit das Symptom nicht mehr nötig ist.

Übung: Neues Signal verhandeln

Wenn die Aufgabe oder der Nutzen des Symptoms als Signal klar ist, so kann probiert werden, ein weniger starkes Signal zu installieren.
Lass´ein weniger starkes, aber ebenso gutes Signal auftauchen, was dich genauso gut an deine Aufgabe erinnert. Was könnte das sein?
Dann frage dein Unbewusstes: Ist es o.k., dass das neue Signal auftaucht, wenn ich mich nicht an meine Aufgabe erinnere? Und das alte Signal/Symptom tritt nur noch dann auf, wenn ich mich nicht nach dem neuen Signal richte?

Übung: Signal war vorher schon nicht mehr nötig

Ab und zu kommt es vor, dass das Unbewusste etwas gelernt hat, was jetzt nicht mehr nötig ist. Es hat es nur noch aus Gewohnheit geschickt.
Dann bitte dein Unbewusstes: Ist es o.k., wenn das Symptom als Signal nicht mehr auftritt?

Wir coachen viele Menschen, die krank sind, damit sie wieder gesund werden können. Wir finden die Ursachen und lösen diese auf. Außerdem achten wir auf die Ökologie, d.h. sich ausgebildete sekundäre Gewinne oder versteckte Vorteile der Krankheit werden anders sichergestellt.

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