Inhalte der Ausbildung SystemEmpowerer EOC und Coach Mediator

Modularer Überblick der Ausbildung Teil 1 – System Empowerer – Expert of Communication:

Wir erklären pro Modul jeweils mit drei Bildern und Text, was Sie in der Ausbildung erwartet.

Modul 1: System-Knigge - Systemgesetze beachten / Feedback / Interpretationsschleife

Sie lernen die Ebene der Systemgesetze kennen. Wir nutzen als Metapher für die menschliche Kommunikation das Haus, in dem es das Dach (Sacheben), den Wohnraum (Beziehungsebene) und das unsichtbare Fundament (Systemgesetzebene) gibt. Die Systemgesetze wirken unbewusst und beinhalten absolute Grundbedürfnisse, die erfüllt sein müssen, damit wir in Systemen überleben und vertrauensvolle Beziehungen führen können.

Wir haben normalerweise auf der Verhaltensebene immer eine positive Absicht, entweder für uns selbst oder sogar für eine andere Person. Dennoch kann es sein, dass unser Verhalten auf der Systemgesetzebene schlechte Gefühle beim anderen auslöst: Das Fundament des Hauses bekommt Risse. Werden diese Verletzungen nicht geklärt, wirken sie sich schnell auf die Beziehungen aus und es fällt den Beteiligten zunehmend schwer, sich in sachlichen Fragen zu einigen. Es zeigen sich auf der Sacheben immer mehr ungelöste Konflikte.

Wie man Verletzungen auf der Systemgesetzebene vermeidet und löst, ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung.

 

Wir wenden eine besondere Art des Feedbacks an, um Wertungen und Systemgesetzverletzungen zu vermeiden. Feedbackgeber und Feedbacknehmer sollten bestimmte Regeln beachten:

Der Feedbackgeber geht nach den „4 W´s“ vor:

1.) Zunächst wird eine wertschätzende Haltung benötigt. Falls diese gerade in der Gegenwart nicht vorhanden ist, geht man innerlich zu dem Zeitpunkt zurück, an dem es noch gut war.

2.) Dann beschreibt der Feedbackgeber seine Wahrnehmung. Was ist genau passiert? Wie war die Situation, um welches Verhalten geht es? (keine Interpretation, Vorwurf)

3.) Hinterher wird die Wirkung (Basisgefühl, keine Unterstellung) aufgezeigt.

4.) Im Anschluss daran gibt der Feedbackgeber dem Feedbacknehmer einen Wunsch (Lernaufgabe) für die Zukunft mit auf den Weg.

Der Feedbacknehmer geht folgendermassen vor:
1.)Er benötigt ebenfalls eine wertschätzende Haltung.
2.) Zuhören: Der FN hört zu und darf nur sachliche Verständnisfragen stellen.
3.) Lernen: Die Lernaufgabe des FG wird in Ruhe bewertet und daraus eine Idee für eine Veränderung entwickelt. Was genau möchte ich nächstes Mal anders machen und wie genau?

Korrektes Feedback begleitet uns auch innerhalb der Ausbildungsgruppe vom ersten Tag an.

 

Die Systemgesetze stellen absolute Grundbedürfnisse dar, die gebraucht werden, damit Menschen in Verbundenheit, Wertschätzung und Vertrauen miteinander leben können. Sie stellen das Überleben sicher und wirken unbewusst.
Die Systemgesetze sind geordnet nach der Stärke der Wirkung. Wenn wir uns also z.B. zu einem System (Familie, Team…) nicht zugehörig fühlen, verursacht dies schlechte Gefühle und ist unbewusst mit der Angst ums Überleben verbunden, denn früher bedeutete ein Ausschluss aus der Familie oder Sippe den Tod. Eine solche Auswirkung kann schon entstehen, wenn wir z.B auf einmal von den Kollegen nicht mehr gefragt werden, ob wir zum Mittagessen mitkommen möchten oder zu einem bestimmten Meeting nicht eingeladen werden. Werden diese Vorkommnisse nicht geklärt, wirkt das schlechte Gefühl weiter und zukünftige ähnliche Ereignisse werden wiederum passend einsortiert. Die Beziehungen verschlechtern sich, Konflikte entstehen und eskalieren weiter.

Lesen Sie hier mehr über die Bedeutung und Wirkung der einzelnen Systemgesetze.

Sie lernen den Unterschied zwischen Wahrnehmung und der Interpretation kennen und wie Menschen aus einer Beobachtung eine Interpretation, Denkgefühle und zum Schluss eine Schlussfolgerung „Brille“ erzeugen. Diese verfestigt sich und führt zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Beim Feedback geben und beim Auflösen von Systemgesetzen brauchen wir die Wahrnehmung und nicht die Schlussfolgerung oder Interpretation.

Modul 2: SelbstCoaching - Unbewusstes nutzen / Ziele setzen und SystemCheck / Auftragsklärung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir nutzen das Modell „Bewusstes“ und „Unbewusstes“. Alles, was uns nicht bewusst ist, liegt im Unbewussten. Die Informationen, Fähigkeiten, Erlebnisse und Emotionen, die im Unbewussten abgespeichert sind, steuern uns zu mehr als 80 Prozent. Alles, was wir gerade bewusst wahrnehmen, alles, worüber wir bewusst nachdenken, findet im Bewussten statt.
Um vergangene Verletzungen zu bearbeiten und Prägungen zu verändern, nutzen wir das Unbewusste. Hierfür wiederum brauchen wir unser Bewusstes, um bestimmte Fragen stellen zu können, um das Unbewusste aktiv anzusprechen und mit den Antworten im Selbstcoaching zu arbeiten. Das Unbewusste schickt uns ständig Signale, mit dem Ziel, dass wir (ungelöste) Themen, die dahinter liegen, auflösen und es uns wieder besser gehen kann.

Für nachhaltiges Coaching stehen uns viele Methoden zur Verfügung, die nur durch die Integration des Unbewussten funktionieren.

Die grundlegenden Voraussetzungen, um mit dem Unbewussten und Signalen zu arbeiten, lernen Sie im Modul 2 des EOC.

 

 

 


Wenn es darum geht, Ziele zu erreichen, sehen wir normalerweise zunächst die Vorteile in der Zukunft und versuchen, auf Verhaltensebne alles zu tun, um das Ziel zu erreichen.
Viele Menschen haben z.B. das Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören und berichten uns, was sie schon alles probiert haben. Sie kauften sich im Idealfall keine Zigaretten mehr, lasen über die Methoden, die man nutzen kann, um das Suchtgefühl in den Griff zu bekommen etc.
Meistens war der Erfolg aber nur vorüber gehend.
Entscheidend für die Zielerreichung ist nämlich, dass wir vorher prüfen, was das Gute am Jetzt ist. Was stellt der gegenwärtige Zustand sicher und welche Vorteile aus der Vergangenheit sollen erhalten werden? Beim Rauchen ist häufig die Antwort, dass es den Zusammenhalt mit Kollegen/Freunden sicherstellt, die ebenfalls rauchen würden. Bei der Arbeit „berechtigt“ das Rauchen zum Pause machen und das Klönen mit dem Kollegen während dieser Zeit bewirkt ein Gefühl von Zugehörigkeit. Die negative Auswirkung wäre dann, dass man evtl. nicht mehr Pause macht und die Verbundenheit durch die vertraute „Raucherrunde“ verloren geht. Da nun Zugehörigkeit auf Systemgesetzebene ein absolutes Grundbedürfnis darstellet, kann man sich vorstellen, dass es kaum möglich ist, darauf so einfach zu verzichten. Deshalb ist die entscheidende Frage: Was muss ich tun/lernen/verändern, damit ich das Rauchen nicht mehr brauche, aber ich dennoch Pausen in meinen Alltag integriere und die Verbundenheit mit Kollegen anders sicher gestellt wird? Da kann es dann vorkommen, dass ein Klient gar nicht weiß, wie man sonst Pausen macht (ohne Rauchen), weil er innerlich gar nicht die Erlaubnis spürt dafür. Dann ist die erste Priorität, die Erlaubnis (z.B. der Eltern) zum Pause machen (Entspannen, mal Nichtstun) zu erarbeiten. Das Zweite Thema kann sein, den Kontakt zu den Kollegen so zu verändern, dass ein Austausch auch ohne gemeinsames Rauchen geschehen kann etc.
Durch die vierte Frage werden tieferliegende Lernaufgaben und verborgene Themen sichtbar, die es zuerst zu lösen gilt. Sind diese Aufgaben bearbeitet, ist das Rauchen normalerweise kein Thema mehr. Es wird nicht mehr benötigt, um die (vorher verborgene) Funktion zu erfüllen, die es vorher hatte!

Immer wenn Sie als Coach oder Mediator von einem potentiellen Auftraggeber oder auch von Freunden mit der Bitte angesprochen werden, bei einem Thema zu unterstützen, müssen die Rahmenbedingungen geklärt werden. Aber auch während eines laufenden Auftrags müssen diese immer wieder geprüft werden.
Die entscheidenden Fragen zur Selbstklärung (zB. Nehme ich einen Auftrag an oder nicht?) lauten:
Kann ich das? (Habe ich die Fähigkeiten, Kompetenzen und Ressourcen dazu?)
Darf ich das? (innere und äußere Erlaubnis.) Bei einem engen Freud kann es z.B. sein, dass ich befangen bin. Auch wenn ich das Gefühl habe, ich MUSS den Auftrag annehmen, DARF ich nicht!Dann muss zunächst bearbeitet werden, was hinter dem „Müssen“ steht.
Will ich das (Habe ich wirklich Lust dazu? Passt der Auftrag zu meinen Werten? etc…)

Die unterschiedlichen Herausforderungen der Auftragsklärung begleiten uns während der gesamten Ausbildung.

 

Modul 3: Konfliktmanagement I - Systemogramm / Systemgesetzverletzungen auflösen / Eigenes Konfliktverhalten kennenlernen

Gerade in komplexeren Systemen mit mehreren Beteiligten ist es wichtig, einen Überblick über die betroffenen Hierarchiestufen zu skizzieren und alle Personen zu erfassen, die beim Konfliktgeschehen eine Rolle spielen und Mitverursacher von Verletzungen sind.
Hierfür erfragen wir den Zustand zu dem Zeitpunkt, als es noch gut war und nutzen das Organigramm und die Aussagen der Beteiligten.
Von diesem Zeitpunkt aus suchen wir die erste Begebenheit, die das gute oder neutrale Gefühl verändert hat, visualisieren hieraus den weiteren Konfliktverlauf mit allen weiteren Verursachern und Betroffenen. So erhalten wir ein Bild der Gegenwart. Mit Pfeilen stellen wir dar, welche Personen miteinander Klärungsbedarf haben. Ist das Bild vollständig, beginnen wir stets damit, die erste Verletzung aufzulösen, um dann die Folgeverletzungen chronologisch aufzuarbeiten.

Systemogramm und Zeitlinie sind wichtige Instrumente, um vielschichtige Konflikte zu strukturieren, Verständnis über die Ursachen des Konflikts und Klarheit über die nächsten Schritte zu schaffen. In diesem Modul üben Sie anhand eines realen Falles, dieses Handwerkszeug einzusetzen.

Darüber hinaus lernen Sie im 3. Modul die Voraussetzungen und die Struktur kennen, die benötigt werden, um Systemgesetzverletzungen auflösen zu können. Sie wenden den Ablauf des SystemEmpowering zunächst bei Verletzungen zwischen zwei Personen an.

Haben wir den Punkt, an dem es noch gut war und die erste Verletzung aufgespürt, geht es darum, diese mit den beiden Konfliktparteien zu lösen. Hierfür ist Voraussetzung, dass beide zum Zeitpunkt der ersten Verletzung stark genug sind. Dies bedeutet, dass beide innerlich weder „zu hart“ (zu viel Schwert) noch „zu weich“ (zu viel Herz) sein dürfen, damit sie in der Lage sind, Leid beim anderen anzuerkennen, aber auch Verantwortung (Wut) zu übernehmen.
Sind diese Voraussetzungen gegeben, werden die Beteiligten angeleitet, sprachlich richtig vorzugehen. Dies bedeutet, dass der Verletzte ausschließlich beschreiben darf (keine Interpretation), um welches Verhalten es geht und dann nur die Wirkung (Basisgefühl, keine Unterstellung, Interpretation, Vorwurf etc.)
Beispiel: Wir waren um 19.00h verabredet, Du bist erst um 20.00h erschienen und hast nicht angerufen. Das hat bei mir Druck im Magen erzeugt.

Kann die andere Person den Vorfall erinnern, geht es darum, dass sie das schlechte Gefühl sehen (anerkennen) und sinngemäß sagen kann: „Dass dieses schlechte Gefühl (Druck im Magen) bei dir entstanden ist, war nicht meine Absicht. Hätte ich gewusst, dass mein Verhalten dies auslöst, hätte ich mich anders verhalten. Ich nehme meinen Anteil der Verantwortung dafür und auch die Wut, die dadurch entstanden ist.“

Wenn dies bei der anderen Person ankommt, löst sich das schlechte Basisgefühl für diese erste Verletzung auf und es entsteht eine neue Brille.

Beide können dann normalerweise sagen, dass es mit dem neuen Verhalten und nach Lösung der Verletzung dann gut weiter gegangen wäre und die nächste Folgeverletzung bei der anderen Person nicht passiert wäre.

Dennoch wird dann aus der Sicht des Neuen (neue Brille) die nächste Verletzung, die im Alten entstanden ist (das schlechte Basisgefühl) ebenfalls aufgelöst. Dieser Prozess wird bis zur Gegenwart fortgesetzt.

Die Auflösung von Systemgesetzverletzungen wird Sie in der Folge in fast jedem Modul begleiten und ist Kern der Ausbildung. Es erfordert viel Training und Erfahrung, um Klienten durch diesen Prozess zu führen, mit den zwei unterschiedlichen Zeitlinien (neu und alt) zu arbeiten und immer wieder die neue Brille sicherzustellen.

Im Konfliktmanagement geht es darum, auch das eigene Konfliktverhalten zu reflektieren.
Die Folie zeigt einen Überblick über die Ressourcen, die mir fehlen bzw. zur Verfügung stehen, wenn ich entweder ausgeglichen kraftvoll genug sowohl auf der Herz als auch auf der Schwertseite bin, oder mich eher auf der Schwert-oder eher auf der Herzseite bewege.
Habe ich z.B. sehr starke Fähigkeiten auf der Herzseite, wird es mir leicht fallen, Beziehungen zu pflegen, Empathie und Verständnis zu zeigen, aber evtl. scheue ich mich davor, meine Bedürfnisse klar auszudrücken, um Konflikte eher zu vermeiden.

Ein Mangel an Ressourcen auf der Herz-und Schwertseite kommt durch zunehmende nicht aufgelöste Systemgesetzverletzungen zustande. Diese führen dazu, dass Lebensenergie verloren geht und die Ressourcen geschwächt werden. Daher ist es in der Persönlichkeitsentwicklung und im Konfliktmanagement das Ziel, diese Verletzungen so weit es geht aufzulösen, so dass wieder mehr Energie für die Herz und Schwertseite frei wird und neues Verhalten möglich wird.

 

Modul 4: Empowering - Überzeugungen und Werte / Umgang mit Gefühlen / Prägungen neu prägen

Die sieben Ebenen der Veränderung lassen sich auf jedes Ziel übertragen.
Wenn jemand z.B. mit dem Ziel zu uns kommt, einen neue erfüllende Arbeitsstelle zu finden, so können wir prüfen, was auf jeder Ebene gebraucht wird, um dieses Ziel zu erreichen.
Die ersten drei Ebenen (Umgebung, Verhalten und Fähigkeiten) sind normalerweise recht schnell klar. Ich kann mir überlegen, in welcher Umberg ich arbeiten möchte, wo der Arbeitgeber örtlich ansässig sein soll, welche Verhaltensweisen ich in dem neuen Job einbringen kann und möchte und welche Fähigkeiten ich dazu benötige. Entscheidender für die Zielerreichung sind jedoch die tieferen Ebenen darunter. Welche Überzeugungen habe ich über Arbeit an sich oder z.B. über Chefs? Es kann fördernde und hindernde Überlegungen geben (z.B. Alle Chefs sind Narzissten), die ich aufdecken und ggf. verändern kann. Auf Identitätsebene kommt es darauf an, was ich über mich selbst glaube (z.B: Ich bin ein loyaler, vertrauenswürdiger Mitarbeiter) Noch wichtiger, um Klarheit über den für mich passenden Arbeitsplatz zu bekommen, ist, dass die Tätigkeit und die Organisation zu meinen Werten, zu meiner Vision passt. Hier geht es unter Umständen zunächst darum, die eigene Vision aufzudecken, denn diese ist oft nicht bewusst.

Am meisten Wirkung entfaltet jedoch die Systemgesetzebene. Habe ich starke Verletzungen mit meinem letzten Arbeitgeber erlebt? Dann werde ich die gefärbte Brille aus diesen Erfahrungen mit nehmen und es schwer haben, objektiv und unbelastet in ein neues Team hinein zu finden. Aber auch die Wirkung meines Herkunftssystems (Ahnen) spielt eine große Rolle. Habe ich die innere Erlaubnis (z.B. meiner Eltern) wirklich das zu tun, was mir Freude macht, darf ich vollkommen glücklich sein? Wenn dies nicht der Falls ist, sollte zunächst diese Erlaubnis im Wege der inneren Aufstellung (Genea-Methode) hergestellt werden. Dann kann sich die eigene Vision wirklich frei entfalten und nach außen strahlen und hindernde Glaubenssätze können sich aus einem inneren Urvertrauen heraus verändern.

Sie lernen in diesem Modul, wie Sie die sieben Ebenen der Veränderung für sich und im Coaching nutzen können. Vertieft werden diese Kenntnisse durch die weiteren Erfahrungen im zweiten Teil der Ausbildung (Modul 7-12).

Beim Umgang mit Gefühlen geht es darum, Denk-und Basisgefühle kennen zu lernen und zu verstehen, wie diese wirken. Bei Systemgesetzverletzungen entstehen zunächst Basisgefühle wie Leid, Trauer, Angst, im nächsten Schritt Wut und Ärger. Beginnen wir dann über die Situation nachzudenken, sog. Denkgefühle. Diese lassen sich nur schwer von den Basisgefühlen unterscheiden, können jedoch durch unser Denken wieder verändert werden. Basisgefühle hingegen lösen sich nicht durch unser Denken auf und zusätzlich entsteht durch unser Denken eine Brille (Glaubenssätze, Überzeugungen, Interpretationen) bezüglich des prägenden Ereignisses, über mich selbst oder über andere Personen.

Um prägende Erlebnisse zu verändern, nutzen wir die klassische Neuprägung aus dem NLP (Robert Dilts) und ergänzen diese durch das Auflösen von Systemgesetzverletzungen (System Empowering).

Wenn z.B. ein Kind in der Schulzeit für eine schlechte Note von seinen Eltern bestraft wird, kann dies eine Systemgesetzverletzung auslösen (Verlust von Zugehörigkeit, Anerkennung). Gleichzeitig entstehen durch solche Verletzungen normalerweise einschränkende Glaubenssätzen, wie z.B. „Ich bin ein schlechter Schüler, ich bi unfähig o.Ä.“. Solche Überzeugungen, gerade auf Identitätsebene, beeinflussen häufig unser gesamtes weiteres Leben.

Erst wenn die Verletzung auf der Ebene des Basisgefühls aufgelöst wird, können sich die daraus resultierenden negativen Folgen und Überzeugungen (vgl. die Ebenen der Veränderung) verändern, es werden neue Fähigkeiten und Verhaltensweisen möglich.

Sie erlernen im Modul 4 wieder anhand eigener realer Themen prägende Erlebnisse mit klassischer Neuprägung und System Empowering zu bearbeiten und die damit zusammen hängenden Emotionen zu verändern.

Modul 5: Genea-Methode I -Kräfte der Ahnen I / Selbstvertrauen steigern / Potenziale erarbeiten

Unsere Erfahrung ist, dass wir die Ressourcen Herz und Schwert von unseren Eltern bekommen. Wenn beide ausgeglichen kraftvoll genug sind, geben sie diese Kräfte an uns weiter und sind in der Lage, Verletzungen und Konflikte mit uns zu lösen. Wir sind in der Lage, mit Urvertrauen und Selbstbewusstsein ins Leben zu gehen. Wir befinden uns jedoch in einer Zeit, in der schon unsere Eltern häufig durch Systemgesetzverletzungen geschwächt sind. Allein die beiden Weltkriege haben Traumata ausgelöst, die die vorigen Generationen noch nicht lösen konnten, da es bei den Urgroßeltern und Großeltern erst einmal ums Überleben ging.

Viele Themen in der Persönlichkeitsentwicklung finden ihre Ursache also in nicht aufgelösten Themen voriger Generationen und sind an die folgenden Nachfahren weiter gegeben worden (z.B. Ängste als Last).
Aus dieser Erkenntnis heraus übertragen wir das System Empowering auf unsere Vorfahren (Genea-Methode) und lösen mit einem klaren strukturierten Vorgehen im Wege der inneren Aufstellung Systemgesetzverletzungen auf mit dem Ergebnis, dass wir unsere Eltern (wieder) als starkes Elternpaar hinter uns spüren können.
Hierfür benötigen wir im Ahnensystem wieder den Punkt, an dem es noch gut war, wir suchen die Mitverursacher (z.B. externe Verursacher, Kriegsverursacher…), die Auflösung der verletzten Basisgefühle muss sprachlich richtig erfolgen und es wird eine neue Brille gebildet.

Erst wenn unsere Vorfahren, insbesondere unsere Eltern, kraftvoll genug hinter uns stehen, sind diese in der Lage, bei uns Leid zu sehen und ihren Anteil Verantwortung zu übernehmen. Jetzt können wir mit SystemEmpowering unsere eigene Zeitlinie ab Geburt bearbeiten, Verletzungen auflösen, Prägungen verändern und so mit einem neuen Basisgefühl und einer neuen Brille durch unser Leben bis in die Zukunft gehen. Die Anwendung der Genea-Methode führt also bei uns dazu, dass wir ebenfalls wieder mit Selbstvertrauen im Leben stehen und kraftvoll genug sind, um Konflikte nachhaltig zu lösen und andere Themen zu klären.

Wenn wir durch die Genea-Methode den kraftvollen Rückhalt unserer Vorfahren und Eltern spüren, wirkt sich dies automatisch auf den Ebenen der Veränderung aus. Wir haben dann die uneingeschränkte Erlaubnis, eine Vision auftauchen zu lassen und zu leben, wir gewinnen Klarheit über unsere Werte und können diese selbstverständlich vertreten, es entstehen neue Glaubenssätze über uns selbst sowie Überzeugungen über die Welt und bestimmte Themen.
Es fällt uns leichter, gewisse Fähigkeiten zu erlernen oder anzuwenden, wir sind klar in unserem Verhalten und wählen unsere Umgebung so aus, dass sie zu den unteren Ebenen passt.
Wenn wir nach Anwendung der Genea-Methode und der Neuprägung der eigenen Zeitlinie durch diese Ebenen durchgehen, zeigt sich neues Potenzial und wir können ggf. noch Lernaufgaben aufdecken, damit wir unser volles Potenzial konkret ins Handeln bringen können.

Im Modul 5 machen Sie erste Erfahrungen mit der Methodik und Wirkung der Genea-Methode. In der Professionalisierung zum CoachMediator lernen Sie später, mit komplexen Dynamiken im Ahnensystem umzugehen und die Methodik bei anderen anzuwenden.

Modul 6: Führungsfähigkeiten - Der Führungskreislauf / Gesprächsführung / Live-Arbeit und Präsentation

Im 6. Modul beschäftigen wir uns mit dem Führungskreislauf. Dieser wird gebraucht wird, um wirkungsvoll Veränderungen zu begleiten, Ziele genau zu definieren, Aufgaben zu delegieren, zu kontrollieren und Feedback zu geben.
Der Führungskreislauf wird anhand echter Themen innerhalb der Ausbildungsgruppe angewandt, so dass Sie die Erfahrung im beruflichen Alltag und im Coaching weiter geben können.

Ein wichtiges Handwerkszeug in der Führung und Grundlage für effektive Zielerreichung ist das AVKK-Dreieck. Sind die Aufgaben klar definiert und bekannt? Welche Verantwortung gibt es und ist jedem klar, wer welche Verantwortung trägt? Welche Kompetenzen werden benötigt, um die Aufgabe bewältigen und die dazugehörige Verantwortung tragen zu können? Und welche Konsequenzen gibt es genau für wen, wenn wenn die Aufgabe nicht erledigt wird?
Alle diese Fragen und die damit zusammen hängenden Details erörtern wir anhand realer Aufgabenstellungen der TeilnehmerInnen.

Ist AVKK nicht hinreichend geklärt, kommt es in der Praxis zu gravierenden Konflikten und Führungsproblemen. Daher ist es ein unverzichtbares Instrument für den Führungsalltag und zur Klärung von Konflikten in Organisationen.

Am zweiten Tag des 6. Moduls absolvieren Sie ein einstündiges Live-Coaching mit einem externen Klienten, der ein reales Thema mitbringt. Darüber hinaus beantworten Sie 8 Farben aus einem Fragenkatalog, den Sie vorher erhalten haben und anhand dessen Sie den gesamten Stoff der Ausbildung wiederholen und reflektieren können. Darüber hinaus halten Sie eine Präsentation über ein eigenes Thema, das Sie erfolgreich bearbeitet haben oder über ein Coaching, das Sie durchgeführt haben.
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Der Tag endet mit einer ausführlichen Feedbackrunde und einer gemeinsamen kleinen Abschlussfeier. Sie erhalten Ihr Zertifikat…

Coaching Mediation Ausbildung Hamburg Teil 2 – System Empowerer – Coach Mediator:

Modul 1: Genea-Methode II - Kräfte der Ahnen II / Dynamiken wie Ängste auflösen / Signalarbeit

Im Modul 1 geht es darum, die Genea-Methode zu vertiefen. Also die Arbeit mit der inneren Aufstellung, um Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren wie Kriegserlebnisse, ungewollte Kinder, früher Tod eines Verwandten usw. aufzulösen. Auf dem Bild sind die Themen zusammengefasst, die mit Hilfe der Ahnenarbeit aufgelöst wurden. Denn oft zeigen sich ungelöste Verletzungen der Systemgesetze bei den Vorfahren als Signal und Dynamik im jetzigen Leben. Wenn immer wieder die gleichen Partner, Chefs, Probleme, Krankheiten oder Ängste auftauchen, dann nutzen wir das Hinweis, um die Ursachen zu finden.

 

Nachdem schon im SystemEmpowerer EOC gelernt wurde, wie Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden, geht es in diesem Modul darum, die Dynamiken und Signale zu erkennen und dafür die Ursachen zu finden. Wir haben dazu eine lange Liste an Erfahrungen erstellt.

Beispielhaft „Fehlende Erlaubnis“: Wenn im Krieg die Großeltern durch den Bombenangriff auf Hamburg ihr Hab und Gut verloren haben, dann kann sich dieses in der Gegenwart beim Enkel darin zeigen, dass er nicht die Erlaubnis hat, dass er erfolgreich oder reich sein darf. Nicht dass dieses bewusst ist sondern eher eine unbewusste Loyalität den Großeltern gegenüber – in dem Sinne: Mir darf es nicht besser gehen, wenn es mir genauso schlecht geht wie euch, dann mindert sich euer Leid.

 

Genauso nutzen wir Krankheiten als Hinweis auf Ahnenthemen. Viele Krankheiten haben ihre Ursachen in vorhandene Systemgesetzverletzungen, wenn die Wut oder Angst Stress erzeugt und krank macht. Genauso tragen wir auch ungelöste Systemgesetzverletzungen von unseren Vorfahren, wo deren Wut oder Angst von uns als Last oder Paket getragen wird – auch unbewusst. Diese Lasten machen oft krank. Wir nutzen sie als Signale und Hinweise, um dadurch den Zugang zu finden, wo die Ursachen bei den Ahnen liegen und lösen diese auf.

Modul 2: Konfliktmanagement II - Mediation / Haltung des SystemEmpwerers / Prozesskompetenz steigern

Im zweiten Modul wird das Handling komplexer. Sie lernen mit zwei Personen zu arbeiten. Solange nur Coaching mit einer Person stattfindet, kann man sich voll und ganz auf den Klienten konzentrieren. Hier geht es darum, beide Personen im Blick zu behalten, die Symmetrie der Sitzordnung und der Ansprache zu berücksichtigen, ein gemeinsames Ziel der Beiden zu erarbeiten und auch darauf zu achten, nicht in deren Konfliktfeld hineingezogen zu werden.

Außerdem geht es um die Auftragsklärung, d.h. wie hole ich die Klienten ab, was erkläre ich denen und was nicht und was ist auch mein Stil.

 

Je komplexer das System (Einzelperson -> Paar -> Team -> Gruppe -> Hierarchien -> Unternehmen) umso wichtiger ist es, im Prozess bleiben zu können. Im Einzelcoaching lässt sich die eigene Befangenheit noch kaschieren, im Paarcoaching oder der Mediation nicht mehr. Es wird normalerweise als Parteilichkeit oder dass der Prozess stockt, zurückgespiegelt.

Deshalb ist es so wichtig, seine eigenen Themen zu bearbeiten, selbst starke Vorfahren zu haben und permanent daran weiterzuarbeiten. Je weniger Themen noch vorhanden sind, desto besser ist es möglich, im Prozess bleiben zu können.

Dann ist es auch egal, ob ich als CoachMediator inhaltliche Vorschläge mache oder nicht. Entscheidend ist – Loslassen können.

Aus zwanzig Jahren Erfahrung haben wir eine Sammlung (Gewitterwolkencheck) von Punkten erstellt, die uns selbst in der Mediation wiederfahren sind und die den Erfolg des Prozesses negativ beeinflusst haben. Um diese Lernerfahrungen umzusetzen, geben wir den „Gewitterwolkencheck“ weiter. 

Beispielsweise die Frage: Ist der Konfliktpartner autorisiert für eine Entscheidung. Oder der Sonnenscheineffekt: Wenn es zu gut im Paarcoaching läuft – hält das? Wer könnte etwas dagegen haben? Habe ich als Coach Mediator manipuliert?

Den Gewitterwolkencheck und die bekannten KDW-Fragen und den inneren SystemCheck nutzen wir für die permanente Auftragsklärung. Habe ich noch den Hut auf? Geht es mir noch gut?

Modul 3: Persönlichkeitsentwicklung I - Kräfte der Ahnen III / Empowering der eigenen Geschichte / Selbst- und Zeitmanagement


Im dritten Modul geht es nochmal um die Genea-Methode, damit die eigenen Ahnen kraftvoll vorhanden sind und um genügend Handwerkszeug zu haben, diese virtuos bei Klienten anwenden zu können.

Sind die ausgeglichen stärken Vorfahren vorhanden, so gibt es tägliche Aufgaben zum Stabilisieren:

– Inneres Bild der ausreichend kraftvollen Ahnen (immer als Paare) holen/sehen/spüren und Kräfte spüren (bei den ressourcenvollen Vorfahren z. B. Urgroßeltern als Paar beginnen)

– Danach Empowering/Neuprägung mit den Kräften z. B. Glaubenssätze verändern usw.

– Nicht über die Vergangenheit (das Alte) sprechen, es zieht uns ins Alte, d. h. die Kräfte werden weniger

Wenn das Kräfte tanken schwierig wird bzw. die genügend kraftvollen Vorfahrenpaare nicht mehr ausreichend gesehen werden können, so liegt es meistens daran, dass neue Dynamiken auftauchen, die bearbeitet werden wollen -> Bitte mit der Genea-Methode bearbeiten oder sich beim Coach melden!  

SystemEmpowering bedeutet, sein System wieder mit Power zu beleben. Werden Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren aufgelöst, so geht es darum, diese positive Auswirkung der Power auch auf sein Leben zu übertragen. Wie wäre mein Leben, meine Partnerschaften, meine berufliche Laufbahn anders gewesen, wenn meine Vorfahren schon von Anfang an volle Power gehabt hätten. 

Wir empowern dann die Systemgesetzebene, d.h. alle Verletzungen der Systemgesetze mit Anderen, die als Folge von schwachen Vorfahren eingetreten sind, werden aufgelöst (innerlich und wenn nötig real zu zweit).

Auch geht es dann um das Empowern der Vision, von Überzeugungen, Fähigkeiten, Verhalten und der Wünsche sowie der Brillen, die sich im Alten gebildet haben und im Neuen anders aussehen.

Ist das eigene Leben empowert, so zeigt sich die Vision und der Lebenssinn und daraus lassen sich die Rollen, die Werte usw. ableiten. Das Zeitmanagement wird dann einfach, wenn ich weiß, was mir wichtig ist.

Modul 4: Changemanagement - Phasen von Veränderungsprozessen / Rollen / Strategie, Struktur, Kultur und Systemgesetze

In den bisherigen Modulen wurde bislang Einzelcoaching oder Paarcoaching durchgeführt. Die letzten drei Module befassen sich mit größeren und dadurch komplexeren Systemen. Alles bisher erlernte wird dafür gebraucht.

Change-Prozesse finden jeden Tag statt. Mal sind sie geplant, mal ungeplant. Da ist es hilfreich zu wissen, wie die sechs typischen Phasen ablaufen. Zuerst ist Schock, dann Verneinung, dann kommt die rationale Einsicht. Ohne das Wissen über die Systemgesetze und den Basisgefühlen kommt die emotionale Akzeptanz (Denken). Liegen Systemgesetzverletzungen vor, so reicht die Akzeptanz nicht aus und es kommt zur Verneinungsschleife. D.h. von der rationalen Einsicht wird sofort zur Phase fünf, dem Ausprobieren gesprungen. Diese Phase misslingt jedoch und es wird zur rationalen Einsicht zurückgesprungen. 

 

Das SystemEmpowering Phasenmodell der Veränderung lässt sich auf Einzelpersonen und auf jedes größere System übertragen.

Geht es um Veränderungen von oder in Unternehmen oder Organisationen, lässt sich damit arbeiten, weil es als Anhaltspunkt genutzt werden kann, in welcher Phase die Veränderung steckt.

Häufig wird bei Veränderungen der SystemCheck nicht durchgeführt, weshalb die Mitarbeiter sich nicht mitgenommen fühlen. 

Und es gilt darum, alle Beteiligten abzuholen, Auftragsklärung durchzuführen und zu wissen, welche Rollen es in Veränderungsprozessen zu finden gibt oder welche sinnvoll oder neu erzeugt werden sollen.

Nicht nur der SystemCheck ist wichtig sondern auch hier ist das Fundament die Systemgesetze. Liegen Systemgesetzverletzungen vor, so sollten diese möglichst vor der Veränderung aufgelöst werden. Oft werden, wenn Systemgesetzverletzungen vorliegen, Mitarbeiter versetzt oder die Struktur verändert, um dadurch eine Lösung zu finden. Dadurch wird es jedoch meist schlimmer.

Wir arbeiten mit dem Dreieck Strategie, Struktur und Kultur. Diese hängen zusammen und müssen alle drei gleichzeitig berücksichtigt werden. Oft wird einer davon ausgeschlossen, so dass es zu Ausschluss kommt und das ganze Konstrukt abstürzt.

Oder es liegen Systemgesetzverletzungen vor und die Geschäftsleitung schafft es deshalb nicht, eine gemeinsame Vision und Strategie zu entwickeln, weshalb es oft zu Schwierigkeiten in Change-Prozessen kommt.

Modul 5: Team-Empowering - Erfolgreiche Teamarbeit / Eigene und Team-Vision entwickeln / Strategieentwicklung

In Modul fünf wird das bislang erlernte auf Teams übertragen. Um Teams bzw. die Führungskraft abzuholen, stellen wir oft die sieben Ebenen vor und fangen oben an. Denn wir wissen ja nicht, was das Team braucht. Geht es darum, die Umgebung zu verändern oder ist da alles ok? Oder sollte das Verhalten wie Feedback geben und nehmen verändert werden? Oder sind Kompetenzen und Fähigkeiten genügend vorhanden oder fehlt etwas? Gibt es einschränkende Überzeugungen, die dem Einzelnen und dem Team einschränken? Was sind förderliche Überzeugungen? Gibt es eine Teamidentität? Hilfreich oder sollte sie verändert werden?

Gibt es eine Vision des Unternehmens und des Teams und passe sie zusammen? Und zu guter Letzt die Systemgesetze.

In den meisten Fällen geht es dann darum, zuerst die vorhandenen Systemgesetzverletzungen im Team aufzulösen, um sich dann um die höheren Ebenen zu kümmern. 

Die Teilnehmer der Coaching Mediation Ausbildung Hamburg wenden alles auch auf sich selbst an. Diese Format zum Entwickeln der Teamvision nutzen die Teilnehmer, um beginnend mit einem gemeinsamen Ziel eine gemeinsame Vision zu kreieren. Hier zeigt sich, ob noch Verletzungen zwischen den Teilnehmern vorliegen, denn dann wird es schwierig, die gemeinsame Vision zu finden.

Ist alles gut, so ergibt sich daraus etwas gemeinsames, woraus dann eine Teammetapher und Rollen abgeleitet werden.

Ist die Vision bekannt, leiten wir daraus die Mission und die Strategie ab. Daraus ergeben sich dann Wege und Ziele, um diese Strategien umzusetzen.

In diesem Modul lernt jeder, als CoachMediator Teams zu begleiten und gleichzeitig, wie es ist, im Team zu sein. Dieses Wissen ist hilfreich, wenn nicht nur ein Coachmediator sondern ein CoachMediator Paar zusammen bei Klienten arbeiten will.

Modul 6: Empowering von Gruppen - Moderation in und mit Gruppen / Systemgesetzverletzungen auflösen / Aufträge und Rollen klären

Gruppen sind keine Teams und keine Organisationen. Deshalb wird hierfür noch anderes Handwerkszeug gebraucht als für Teams und Change-Prozessen. 

Normale Moderationsmethoden sind hilfreich, Gruppen anzuleiten. 

Dann gehen wir mit den Teilnehmern als Gruppe verschiedene Formate durch, um selbst zu erfahren, wie es ist, Gruppenmitglied zu sein und ein Teilnehmer übernimmt die Rolle des CoachMediators. Also wieder beide Sichtweisen.

Zu den Formaten gehört beispielsweise das GruppenMindMapping, was sich mit Großgruppen durchführen lässt.

Eine weiteres Format ist die i hoch 3 Methode. Wie ist der IST Zustand? Jedes Gruppenmitglied bzw. bei Großgruppen werden Kleingruppen gebildet, beschreibt den IST Zustand. Dann gibt es einen Austausch darüber. Als nächstes stellen sich alle vor, wie sie es gerne in der Zukunft hätten. Wie soll der IDEAL Zustand aussehen. Jedes Gruppenmitglied bzw. die Kleingruppen erarbeiten die Frage. Danach wieder gemeinsamer Austausch darüber. Zum Schluss ist das Ziel eine INTEGRATION der ganzen IDEAL Zustände.

Liegen in der Gruppe Systemgesetzverletzungen vor, so zeigen sich diese spätestens im letzten Schritt, wenn nicht schon früher. Auch gilt es dann, den Prozess zu unterbrechen und die Verletzungen aufzulösen.

Eine von uns gerne angewendete Methode ist die Walt Disney Methode, die Robert Dilts modelliert hat. Diese lässt sich allein, mit Paaren, in Teams und Gruppen anwenden. Gleichzeitig hebt sie die Gegensätze zwischen Träumer/Visionär und Kritiker auf, denn alle drei Positionen (Träumer, Realist und Kritiker) müssen von allen Personen eingenommen werden. Wird dieser Prozess mehrfach durch laufen, so ergibt sich ein klares Bild für die Zukunft und Gegenwart.

Nach diesen sechs Modulen haben Sie die Möglichkeit, am kostenfreien Testival teilzunehmen. 

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