Kranke Mitarbeiter – Raus aus dem Beziehungsstress mit System

In unserer Arbeit als CoachMediatoren begegnen wir täglich Menschen, die unter Krankheitssymptomen leiden, sich leer und überfordert fühlen (Ängste, Burn out). Erkrankungsbedingte Ausfallzeiten führen zu Unsicherheit und Überlastung bei den verbliebenen Mitarbeitern. Führungskräfte müssen diese Folgen „managen“ und sind mit hohen Kosten konfrontiert.

Meistens haben alle Betroffenen aber eines gemeinsam: Es gab einen zurückliegenden Zeitpunkt, an dem sie motiviert und zuversichtlich waren, ihre Aufgaben zu meistern.

Was ist passiert in der Zwischenzeit?

Und was können Personalverantwortliche tun?

Häufig versprechen sich Führungskräfte Verbesserung durch Stress- und Zeitmanagement-Seminare oder indem Schulungsprogramme wie Fitness, gesunde Ernährung, Entspannung usw. angeboten werden.

Die Praxis zeigt jedoch immer wieder Fälle, in denen diese Veränderungen auf der Verhaltensebene nicht ausreichen, um eine langfristige Verbesserung zu erzielen. Hier hilft die Betrachtung einer tieferen Ebene, die das Fundament jeder erfolgreichen Zusammenarbeit ist und grundlegende Regeln des Miteinanders umfasst: Die Systemgesetze. Zu diesen gehören das Recht auf Zugehörigkeit, Anerkennung, Ausgleich von Geben und Nehmen, Früher vor später und weitere. Werden diese nicht beachtet, entstehen Demotivation, Konflikte und Erkrankungen durch aufgestaute Ängste oder Wut. Auch Störungen, die lange zurückliegen, wirken massiv bis in die Gegenwart hinein. Die Einhaltung der Systemgesetze ist daher oberste Führungsaufgabe.

Kranke Mitarbeiter durch Verletzung der Systemgesetze

Als Führungskraft sollten Sie sich die Zeit nehmen, zu hinterfragen:

Fühlen Sie sich und alle ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz wirklich zugehörig?

Herrscht ein Klima von echter Wertschätzung und Anerkennung?

Ist das Geben und Nehmen ausgeglichen?

Wenn Sie bei diesen Fragen unangenehme Veränderungen Ihres Befindens spüren oder Ihre Mitarbeiter bei diesen Themen reagieren, ist dies ein Hinweis auf  Systemgesetzverletzungen. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt. Ein gezieltes Coaching oder eine Mediation hilft, den Ereignissen weiter nachzugehen und zu erarbeiten, wie diese Störungen geklärt werden können. Im Gespräch mit einem Systemischen Mediator und allen Beteiligten können dann die Ursachen für die Symptome umfassend aufgelöst werden. Hierbei ist viel Erfahrung im Umgang mit den Systemgesetzen gefordert. Es geht nie um Schuld, sondern darum, dass jeder Beteiligte wieder die Verantwortung für sein Handeln übernimmt und die Zusammenarbeit auf eine gesunde Basis gestellt wird. Dann sind gesunde Mitarbeiter wieder möglich.stress

Weitere Informationen finden Sie in den drei Büchern von Dr. Dieter Bischop.

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