Kriegsenkel und Kriegsurenkel tragen unbewusst ungelöste emotionale Verletzungen der Vorfahren.

Sind Systemgesetzverletzungen, wie Ausschluss, Leid, Trauer, Angst und Wut bei den Vorfahren, beispielsweise durch Kriegserlebnisse oder durch den frühen Tod eines Elternteils, entstanden, so können sich diese Verletzungen im veränderten Verhalten und der Persönlichkeit der Vorfahren zeigen, die wiederum die Nachfahren (Kriegsenkel, Kriegsurenkel) dadurch geprägt haben oder prägen.

Traumata und verletzte Gefühle können zudem an die Kinder, Enkel und Urenkel emotional weitervererbt werden.

Inhaltsverzeichnis

Der PowerCode zum Auflösen der emotionalen Kriegsverletzungen
Mein Buch »Persönlichkeitsentwicklung mit System« und die Kriegsenkel
Signale als Kriegsenkel und Kriegsurenkel
Fragen zur Wirksamkeit bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln
E-Book als pdf: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen
Video: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen
Workshop: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen

Literatur über Kriegsenkel

Die Bücher über Kriegskinder / Kriegsenkel beziehen sich auf den zweiten Weltkrieg und zeigen ihre Zusammenhänge auf.

Sie versuchen, neben den Erkenntnissen, dass es solche »vererbten« Auswirkungen gibt, Lösungsansätze zu bieten. Diese gehen in vielen Fällen jedoch nicht weit genug.

Kriegskinder, Kriegsenkel, Kriegsurenkel und die Systemgesetze

Unsere Erfahrung mit dem Thema ist, dass nicht nur der Zweite Weltkrieg, sondern auch der Erste oder vorherige Kriege die gleichen Auswirkungen haben. Auch können unabhängig von Kriegen Systemgesetzverletzungen und traumatische Erlebnisse der Vorfahren genauso weitergegeben werden.

Wenn beispielsweise ein Vorfahre Angst erlebt hat, verhungern zu müssen, und diese Angst nicht abgearbeitet hat, so kann sie unbewusst von einem Nachfahren übernommen werden. Dazu ist es nicht mal nötig, dass der Kriegsenkel oder Kriegsurenkel diese Angst beim Vorfahren erlebt hat. Es muss keine Prägung oder ein Lernen stattgefunden haben.

Diese Existenzangst kann sich darin ausdrücken, dass der Nachfahre Übergewicht hat (auf Vorrat essen, denn es könnte ja wieder eine Hungersnot geben), oder auch eine Sucht- oder zu wenig Selbstvertrauen hat.

Der erste Schritt ist, die Gefühle und Lasten aus dem Nebel hervorzuholen und Verständnis zu erlangen.

Der zweite Schritt ist dann, die Ursachen bzw. die Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren aufzulösen.

Dazu haben wir die Empowering- und Genea-Methode entwickelt. Mit der Genea-Methode können diese Verletzungen der Vorfahren innerlich vom Klienten aufgelöst werden, so dass sich die Persönlichkeit wieder frei weiterentwickeln kann.

Mir ging und geht es immer darum, Wirkung zu erzielen, d. h. die Ursachen zu finden und zu bearbeiten, wodurch die Themen sich auflösen. Ich habe Methoden und Ansätze wie NLP, Timeline, TA, TZI, EMDR, Wingwave, Buddhismus, Zen, Kinesiologie, Aufstellungen, Yoga, Psychodrama, Gestalttherapie, Systemik (Selbstorganisation und Chaostheorie) und Quantenphysik kennen- und gelernt und daraus für mich die wirkungsvollsten Dinge extrahiert.

Damit habe ich durch ständiges Anwenden und Ausprobieren im Coaching bei Klienten und bei mir selbst die Genea- und die Empowering-Methode entwickelt.

In meinem persönlichen Fall habe ich alle erlernten Methoden auf meine Angst vor dem Verlassen werden angewendet.

Diese Angst war keine Prägung sondern war unbewusst bei mir, da eine Vorfahrin jung gestorben war und deren Kind diese Angst real erlebt hat und diese Systemgesetzverletzung nicht aufgelöst hatte. Mit der inneren Aufstellung konnte ich 2002 endlich diese Angst bei mir auflösen. Daraus entstand dann die Genea-Methode.

 

Genea- und Empowering Methode zum Auflösen von Prägungen bei den Vorfahren von Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln

Genea-Methode bedeutet: Systemgesetzverletzungen bei den Ahnen auflösen, damit die Kräfte und Lebensenergien wieder voll und ganz fließen können.

Empowering-Methode bedeutet: Befähigung und Stärkung der eigenen Lebensgeschichte und das Leben im Hier und Jetzt mit den Kräften der Ahnen sowie in der systemischen Mediation zur Auflösung von weiteren Systemgesetzverletzungen.

 

Die Genea-Methode löst Themen bei den früheren Generationen auf und die Empowering-Methode befähigt, stärkt und prägt das eigene erlebte Leben neu.

Durch die Stärkung der Vorfahren lassen sich viele selbsterzeugte oder selbsterlebte Systemgesetzverletzungen im Privat- wie im Berufsleben auflösen.

Ebenfalls werden dadurch neue Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Überzeugungen und der Lebenssinn oder die Vision zugänglich gemacht oder neu gelernt.

Das führt im obigen Beispiel dazu, dass der Nachfahre keine Existenzangst mehr verspürt und sich das Problem mit dem Übergewicht auflöst.

 

Der PowerCode zum Auflösen der emotionalen Kriegsverletzungen

Zum Auflösen von Systemgesetzverletzungen werden fünf Voraussetzungen gebraucht - der PowerCode

Am Beispiel einer Unternehmensnachfolge eines Familienunternehmens wird das konkrete Vorgehen vorgestellt. Im ersten Schritt lösen der Senior/Vater und der Nachfolger/Sohn die Systemgesetzverletzungen Face to Face zwischen sich auf.

Im zweiten Abschnitt wird dieses Vorgehen übertragen auf die innere Arbeit - falls der Senior nicht mitmacht / mitmachen kann, so hat der Sohn die Möglichkeit, die Verletzung aufzulösen.

Im dritten Abschnitt wird das Vorgehen beschrieben, wenn der Vater im Krieg Systemgesetzverletzungen erlebt hat (Angst, Wut) und deshalb die Verletzung bei seinem Sohn nicht auflösen kann, wie der Vater diese emotionale Kriegsverletzung auflösen kann.

Im vierten Abschnitt wird dieses Vorgehen übertragen auf den Sohn, falls der Vater nicht mitmacht / mitmachen kann.

Es werden dafür fünf Voraussetzungen gebraucht:

  • Es war mal gut genug / neutral
  • Die verursachenden Personen sind bekannt
  • Beide sind stark / ausgeglichen kraftvoll genug
  • Sprachlich richtiges Vorgehen
  • Neue Brille 

In unserem ersten Beispiel der Face to Face Auflösung werden Vater und Sohn aufgefordert, sich an den Zeitpunkt zu erinnern, wo es noch gut war. In dem hier vorgestellten vereinfachten Beispiel können beide den Zeitpunkt finden.

Zu zweit (Face to Face) Systemgesetzverletzungen auflösen

Der Senior/Vater und der Nachfolger/Sohn haben seit der Kindheit oder Jugendzeit Stress miteinander. Trotzdem soll der Sohn das Unternehmen übernehmen. Der Sohn litt darunter, dass der Vater das Unternehmen über die Familie gestellt hat.

Die Konflikte und Gefühle sind immer mal wieder eskaliert. Dann haben sie auf der Sachebene Dinge geklärt und sich vorgenommen, respektvoll miteinander umzugehen. Die tieferliegenden Basisgefühle wie Trauer, Angst und Wut wurden jedoch aus Unwissenheit nicht aufgelöst, weshalb diese immer wieder hervortraten.

Es geht darum, diese verletzten Basisgefühle aufzulösen.

Der Verursacher der allerersten Systemgesetzverletzung ist der Vater, der dem Sohn sagt, dass das Unternehmen wichtiger sein muss als die Familie. Nur so könne er das Unternehmen übernehmen.

Das hat den Sohn traurig gemacht, er hat sich schlecht gefühlt und gleichzeitig ärgerlich und wütend (Basisgefühle).

Sind der Vater und der Sohn zum damaligen Zeitpunkt ausgeglichen kraftvoll genug, so kann zum sprachlich richtigen Auflösen gegangen werden.

Oft führen Kriegserlebnisse, die Systemgesetzverletzungen sind, zu bleibenden Ängsten oder unterdrückte Ängste und Wut, weshalb der Vater nicht mehr ausgeglichen stark genug ist. Dieses zeigt sich darin, dass er zu hart ist, seine Gefühle unterdrückt. Im dritten Beispiel zeigen wir das Vorgehen, wie diese Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden, damit der Vater wieder ausgeglichen kraftvoll genug wird.

Das sprachlich richtige Vorgehen besteht darin, dass der Sohn aus dem Zustand, dass noch alles gut ist (also gedanklich an den Zeitpunkt denkt, wo noch alles gut ist / vor der ersten Verletzung) seinem Vater sagt, was der Vater getan hat (Unternehmen wichtiger als Familie) und dann sein verletztes Basisgefühl beschreibt / zeigt (traurig und schlecht gefühlt).

Sind die Voraussetzungen bis hierher gegeben, so gibt es immer wieder die gleiche Reaktion vom Verursacher, nämlich er nicht wusste, dass seine Aussage solche Gefühle ausgelöst hat, dass er dass nicht wollte, nicht seine Absicht war und es ihm leid tut. Hier überprüfen wir, ob dass beim Sohn ankommt und sich sein Leid (traurig, schlechtes Gefühl) auflöst.

Wenn ja, so übernimmt der Vater seinen Anteil der Verantwortung für den Ärger / die Wut, die beim Sohn entstanden ist.

Damit die erste Systemgesetzverletzung komplett aufgelöst wird, ist es wichtig, dass die verursachende Person, hier der Vater noch sagt, wie er sich verhalten hätte, damit es nicht zu den verletzten Basisgefühlen kommt. Kann er sagen, dass das gemeinsame Wohlergehen am wichtigsten ist, so kann sich die alte Brille des Sohnes in eine neue Brille verwandeln.

Kann der Vater kein anderes verhalten benennen, so liegt es oft daran, dass bei ihm selbst Verletzungen vorliegen, die ihn so geprägt haben. Beispielsweise Ängste aus dem Krieg, die ihn bestimmen als Basisgefühl, selbst wenn er weiß, dass das gemeinsame Wohlergehen besser wäre. Dann ist das heir die Stelle, wo erst die Verletzungen des Vaters aufgelöst werden müssen.

Konnte die erste Systemgesetzverletzung komplett aufgelöst werden, indem der Vater das Leid beim Sohn sehen konnte, es ihm leid tat und er seinen Anteil Wut vom Sohn nehmen konnte und der Vater ein neues Verhalten beschreiben konnte und der Sohn das ihm glaubt, so wird von dort alle weiteren gegenseitigen Systemgesetzverletzungen aufgelöst.

Normalerweise hätte es keine Rückverletzung vom Sohn zum Vater gegeben, wenn er nicht vorher verletzt wurde. Diese ist nun aufgelöst, so dass beide sich vorstellen können, dass es keine Rückverletzung gegeben hätte. Jetzt sieht der Sohn das Leid beim Vater, übernimmt seinen Anteil Verantwortung, d.h. Wut vom Vater, wovon der Vater seinen Anteil für die erste Verletzung übernimmt. So können alle Verletzungen bis zur Gegenwart aufgelöst werden, so dass die Unternehmensnachfolge erfolgreich ist und die Familie eine Familie bleibt.

Der Nachfolger löst allein innerlich / gedanklich Systemgesetzverletzungen auf

Wenn der Senior/Verursacher nicht mitmacht oder verstorben ist,
so lassen sich trotzdem die Systemgesetzverletzungen auflösen,
wenn die fünf Voraussetzungen gegeben sind. 

Der Sohn macht innerlich / gedanklich genau das, was oben beschrieben ist. Die Erfahrung zeigt, dass diese Auflösung nur dann erfolgreich ist, wenn die fünf Voraussetzungen vorliegen. Es lässt sich nicht gedanklich mogeln.

Der Nachfolger muss darauf achten, ob seine Gedanken bzw. die Auflösung der Verletzungen stimmig ist. Wenn es unstimmig ist, so sind nicht alle fünf Voraussetzungen gegeben. 

Das Kriegskind löst das Leiden des Krieges bei sich innerlich auf

Der Senior / Kriegskind löst allein innerlich / gedanklich Systemgesetzverletzungen auf

Wenn der Senior (Verursacher) durch eigene Verletzungen nicht in der Lage ist, die Verletzung beim Nachfolger aufzulösen, dann
kann der Senior innerlich seine frühere Verletzung auflösen. 

Auch hier werden die fünf Voraussetzungen gebraucht. 

Der Senior / Vater hat als Kind den Krieg erlebt. Beispielsweise hat er einen Bombenangriff überlebt oder ein Freund ist umgekommen, er hatte Angst zu verhungern oder musste flüchten, so sind bei ihm Ängste, Trauer und Wut entstanden, die er nicht abgearbeitet sondern gedeckelt hat. Außerdem ist daraus die Überzeugung entstanden, dass das Unternehmen wichtiger sein muss als die Familie.

In dem Beispiel ist der Vater als Kind vor dem Krieg ausgeglichen kraftvoll. Dann werden die Kriegsverursacher bzw. Verantwortliche für den Krieg gesucht. Ob es Hitler ist oder Bismarck, der das Kaiserreich wieder eingeführt hat oder noch andere muss herausgefunden werden.

Kriegsverursacher / Kriegsverantwortliche finden, die stark genug sind

Für viele ist Hitler der Kriegsverursacher, der aber oft die Voraussetzung, dass er das Leid sehen und die Wut nehmen kann, nicht erfüllt. 

Hilfreich ist hier das Wissen, dass Hitler im Ersten Weltkrieg an der Front gekämpft hat, selbst durch ein Granatsplitter am linken Oberschenkel verletzt wurde und zum Ende des Weltkrieges einen Giftgasangriff überlebt hat, woran er kurzzeitig erblindet war. Er weiß also aus eigener Erfahrung, was Leid bedeutet. Volker Ullrich schreibt in seinem Buch: Adolf Hitler. Biographie (2013), Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 – 1939 im Kapitel „Das Schlüsselerlebnis des Krieges“ (1914-1918) darüber. Hitler hat über seinen ersten Fronteinsatz ein Brief geschrieben, der dort auf Seite 69ff zitiert wird. Hitler: „...Links liegen einige Gehöfte die sind jetzt noch besetzt und wir bekom(m)en furchtbares Feuer. Einer nach dem Anderen bricht von uns zusam(m)en (...) 4mal dringen wir vor und müssen wieder zurück, von meinem ganzen Haufen bleibt nur einer übrig außer mir, endlich fällt auch der. Mir reißt ein Schuß den ganzen rechten Rockärmel herunter aber wie durch ein Wunder bleibe ich gesund und heil (...) 3 Tage kämpfen wir so bis endlich am 3ten die Engländer geworfen wurden. (...) In 4 Tagen war unser Regiment von 31/2 tausend Mann auf 600 zusam(m)engeschmolzen. ...“

Konkret ist nun das Vorgehen, dass Hitler mit Hitlers Eltern hinter sich zum Ort der Leidentstehung geht und dort als jüngerer Mann (nicht Hitler 1945) das Leid direkt mit ansieht, was durch ihn als Kriegsverursacher entstanden ist. Ist es nun möglich, dass Hitler und seine Eltern das Leid sehen können, so kann er auch anteilig die Wut, die aus dem durch ihn entstandenen Leid resultiert, nehmen. 

Hitler ist nicht der alleinige Verantwortliche für den Krieg. Deshalb ist es hilfreich, noch weitere Verantwortliche dazu zuholen, damit die Wut besser genommen werden kann. Beispielsweise sind Mitstreiter wie Goebbels, Himmler, Göring oder Generäle, Offiziere, Dorf- oder Stadtbewohner usw.

Auch gilt für die Kriegsverursacher wie für jeden anderen auch, dass er aus positiver Absicht für sich gehandelt hat, aber es nicht die Absicht war (selbst wenn es in kauf genommen wurde), dass soviel Leid bei den eigenen Landleuten entsteht.

Kriegsgegner / Alliierte als Verursacher

Sind noch Alliierte beispielsweise für die Bombardierung von Hamburg oder Dresden mitverantwortlich, so führt man noch zwei weitere Schritte durch. Der erste Schritt ist oben beschrieben, d. h. der Kriegsverursacher sieht das Leid und nimmt die Wut vom Vater als Kind. 

Der zweite Schritt ist, dass der Kriegsverursacher das Leid bei den Alliierten  sieht und deren Wut nimmt.

Erst dann kann der dritte Schritt durchgeführt werden. Jetzt kann der Kriegsgegner / der Alliierte Bomberpilot das Leid beim Vater als Kind sehen und den Teil der Wut nehmen, wofür er verantwortlich ist. Auch gibt der Kriegsgegner einen Teil der Wut wieder weiter zum Kriegsverursacher.

Sind die passenden ausgeglichen kraftvollen Verursacher gefunden, die das Leid, die Angst, die Trauer sehen können und kommt es beim Vater als Kind an, so lösen sich diese Gefühle auf. Nehmen die Verursacher jeweils anteilig die Wut von ihm, so löst sich diese Wut ebenfalls auf und der Vater wird dadurch wieder stärker. Gleichzeitig kann er dadurch seine Überzeugung "Unternehmen ist wichtiger als Familie" umwandeln in "Gemeinsame Wohlergehen ist wichtig".

Der Kriegsenkel löst das Leiden des Kriegskindes innerlich auf und dadurch auch bei sich selbst

Der Sohn / Kriegsenkel löst allein innerlich / gedanklich Systemgesetzverletzungen seines Vaters und danach bei seiner Mutter und sich auf

Wenn der Senior (Verursacher) durch eigene Verletzungen nicht in der Lage ist, die Verletzung beim Nachfolger aufzulösen, dann
kann der Sohn innerlich die frühere Verletzung beim Vater auflösen. 

Auch hier werden die fünf Voraussetzungen gebraucht. 

Das Vorgehen ist wie oben beschrieben. 

Wichtig ist, dass der Sohn nicht in die Schuhe des Vaters steigt und dadurch die ganzen Gefühle des Vaters spürt. Am besten schaut der Sohn von außen auf die Kriegsverursacher und seinen Vater und sieht / spürt, wie die Verletzungen aufgelöst werden.

Kann die Verletzung beim Vater als Kind aufgelöst werden, so wird im nächsten Schritt die Verletzungen zwischen dem Vater und der Mutter (Ehepaar) aufgelöst, da normalerweise die ungelösten Verletzungen sich negativ auf das Paar ausgewirkt haben. Die Frau wird auch darunter gelitten haben, dass das Unternehmen wichtiger als die Familie ist.

Der Vater, dem es wieder gut geht und die neue Überzeugung hat, sieht nun das Leid bei seiner Frau, was durch ihn entstanden ist und übernimmt anteilig die Wut von ihr. Von dieser Wut übernehmen die Kriegsverursacher ihren Anteil. So lassen sich die Systemgesetzverletzungen zwischen dem Paar von dort bis zur Gegenwart auflösen.

Geht es dem Elternpaar nun gut und sie haben genügend Power, so folgt nun der Schritt, dass sie als Paar die Verletzungen beim Sohn auflösen.

Der Vater und die Mutter sehen das Leid beim Sohn und übernehmen als Paar anteilig Wut vom Sohn, wovon die Kriegsverursacher wieder ihren Anteil übernehmen.

Dann hätte der Vater das gemeinsame Wohlergehen vorgelebt und es wäre nicht zur ersten Verletzung zwischen Vater und Sohn gekommen. Dadurch lässt sich die erste und alle folgenden Systemgesetzverletzungen auflösen.

Der Kriegsurenkel löst das Leiden der Kriegseltern und des Kriegskindes innerlich auf und dadurch auch bei sich selbst

Sind die Eltern vom Senior / Vater durch den ersten oder zweiten Weltkrieg selbst verletzt und der Sohn bekommt von seinen Eltern nicht genügend Power, so ist er nicht stark genug und die Verletzungen als Kriegskind lassen sich nicht auflösen.

Hier beginnt man mit den Kriegseltern und löst dort mit den Kriegverursachern deren Verletzungen auf. Dann lösen die Kriegseltern die Verletzungen zum Sohn auf. Ist er nun stark genug, ist das Vorgehen wie vorher beschrieben. Die Kriegsverursacher lösen seine Verletzung auf, er dann bei seiner Frau und danach beim Sohn.

Mit diesem Vorgehen lassen sich auch Systemgesetzverletzungen auflösen, die nicht durch den Krieg entstanden sind. Typische erste Verletzungsursachen bei den Vorfahren sind:

  • Zwangsheirat
  • Ungewollt ein Kind gezeugt (nicht aufgeklärt)
  • Das Kind ist eine Tochter und sollte ein Sohn sein
  • Zu viele Kinder
  • ...

Hinweis für Paare

Paare, sei es Ehepaare oder Geschäftspaare finden sich, weil sich plus und minus anzieht. Normalerweise hat die eine Person mehr Herz und zu wenig Schwertseite und die andere Person kann dafür Schwert geben und braucht dafür die Herzseite vom anderen. 

 

Beide fühlen sich am Anfang gut damit. Im Laufe der Zeit, spätestens wenn ein Kind beim Ehepaar oder ein Mitarbeiter beim Geschäftspaar dazu kommt, treten Konflikte auf, denn das Herz wird dann an eine weitere Person verteilt, was eine Systemgesetzverletzung für die Person mit dem Mangel an Herz darstellt.

Wenn sich jetzt einer der Personen auf den Weg macht, das Leiden seiner Vorfahren aufzulösen und dadurch selbst volle Power bekommt, dann passen die Partner nicht mehr optimal zusammen. Bekommt die Person, die vorher ihre Herzseite abgedeckelt hatte, nun mehr Zugang zu seinen Gefühlen, so braucht sie das Herz vom anderen nicht mehr als Ausgleich für ihren vorherigen Mangel. Ihr Schwert will sie dann auch nicht mehr wirklich geben, sondern erwartet als Ausgleich, dass die andere Person dafür sorgt, dass sie selbst den Mangel an Schwert auflöst und genügend Power bekommt.

Deshalb ist es wichtig, dass sich die andere Person mitentwickelt.

Entwickeln sich beide weiter, dann gibt es das optimale Paar, denn beide haben genügend Power (Herz und Schwert) und brauchen es nicht mehr zu nehmen und zu geben. Nun ist das Paar frei und kann ihre gemeinsame Power weitergeben.

Mein Buch »Persönlichkeitsentwicklung mit System« und die Kriegsenkel

In meinem Buch »Persönlichkeitsentwicklung mit System« werden die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf die Psyche und Gesundheit der heutigen Generation und deren Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Beispiel 1: Verlassenheitsangst – Bindungs- oder Beziehungsunfähigkeit

Eine Klientin konnte sich auf Beziehungen nicht richtig einlassen. Wenn es ernst wurde mit einem Partner, so musste sie gehen.

Sie war wie fremdgesteuert, fühlte sich schlecht, bekam Angst. Obwohl es in der Beziehung bis dahin alles gut war, musste sie die Beziehung beenden.

Danach suchte sie sich Partner, die schon verheiratet waren oder mit der sie eine platonische Beziehung hatte. Dieses schützte sie vor einer zu engen Beziehung.

Die Ursache für ihr unbewusst gesteuertes Verhalten lag darin, dass sie Angst hatte, verlassen zu werden. Sie hatte jedoch in ihrem Leben kein solches prägendes Erlebnis gehabt, woraus sie die Angst hätte ableiten können.

Es zeigte sich dann, dass die Klientin diese Angst des Verlassen Werdens unbewusst von ihrem Vater und Großvater übernommen hatte. Diese hatten die Angst real bekommen, da die Großmutter der Klientin plötzlich starb, als der Großvater ca. 40 Jahre und ihr Vater 10 Jahre alt war. Beide hatten diese Angst nicht bearbeitet und so wurde sie als Last an die Klientin weitergegeben.

Verlassenheitsangst bzw. Beziehungsunfähigkeit zeigt sich in der Aussage: »Lieber verlasse ich dich vorbeugend, als dass ich verlassen werden kann.«

Im umgekehrten Fall kann sie zu starkem Heimweh führen, um die ganze Zeit z. B. die Eltern im Blick zu haben, weil sie dann nicht verlassen werden kann.

Mit der Genea- und Empowering-Methode hat die Klientin die Systemgesetzverletzungen wie Angst, Trauer und auch Wut bei ihrem Großvater und Vater in einer inneren Aufstellung (ohne dass ihr Vater oder Großvater im Coaching anwesend waren) aufgelöst.

Dann konnten ihr Großvater und ihr Vater die Angst von ihr nehmen (innerlich).

Dieses führte bei der Klientin zu einem befreiten Gefühl und sie lebt jetzt glücklich in einer festen Partnerschaft mit eigenen Kindern.

Beispiel 2: Kein Erfolg

Ein Klient hatte dreimal in den letzten zehn Jahren erfolgreich ein Geschäft aufgebaut und es jedes Mal durch Fehler seinerseits wieder verloren.

Er wollte nun Klarheit, was dahinterstecken könnte.

Nachdem wir die Ökologiefragen:

»Was ist das Gute daran, dass er nicht erfolgreich ist?«

und

»Welche negativen Auswirkungen kann ein erfolgreiches Geschäft haben?«

durchgegangen sind und dort keine Themen zu finden waren, fragte ich ihn, ob er denn gefühlt die Erlaubnis dazu habe, erfolgreich sein zu dürfen.

Er hatte starke Vorfahrenpaare, d. h. seine Eltern und Großeltern konnte er innerlich als starke Paare eng beieinanderstehen sehen.

Ich fragte ihn, ob seine Großeltern und Eltern zu ihm sagen können:

»Du darfst erfolgreich sein!«

Dieses spürte er innerlich nach und bejahte es. Also hatte er die Erlaubnis seiner Vorfahren.

Viel wichtiger ist nun der zweite Schritt, ob er auch die Erlaubnis annehmen kann.

Ich fragte ihn, ob er diese Erlaubnis annehmen kann und sich innerlich bei den Paaren bedanken und sagen kann:

»Danke, ich darf erfolgreich sein.«

Bei seinen Eltern und dem Großelternpaar mütterlicherseits war es stimmig, bei den väterlichen Großeltern fühlte es sich nicht stimmig an. Bei ihm tauchte dann auf, dass seine Großeltern einen erfolgreichen Kohlenhandel hatten, der im Krieg zerbombt wurde und ihre Existenz deshalb vernichtet wurde. Ihm wurde dann klar, dass er aus Loyalität das gleiche Schicksal: »Erfolg = alles verlieren« unbewusst gelebt hatte:

Einerseits, damit es seinen Großeltern wieder besser gehe, wenn er dessen Leid auf sich nehme; andererseits, damit die eingefrorenen Gefühle wie Wut, Leid, Trauer und Angst abgearbeitet werden, lebte er die Dynamik als Signal.

Mit der Genea-Methode haben wir dann diese erlebten Systemgesetzverletzungen aufgelöst. Danach konnte er stimmig zu seinen Großeltern sagen:

»Aus Liebe zu euch oder euch zu Ehren darf ich erfolgreich sein – jetzt erst recht.«

Damit war diese Dynamik des Misserfolgs aufgelöst und er baute danach sein viertes Geschäft auf, welches seitdem erfolgreich läuft.

Signale als Kriegsenkel und Kriegsurenkel

Neben den oben genannten Beispielen habe ich eine weitere Reihe an Signalen (Gedanken, Gefühle, Symptome, Träume und Ereignisse) bei Klienten / Klientinnen herausgefunden, bei denen die Ursache bei den Vorfahren entstanden sind.

Eingefrorene Energie oder Kräfte

Haben die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern Leid im Krieg erfahren und wurde dies nicht wieder aufgelöst, dann wird dadurch Energie / Kraft eingefroren.

Jede Form von Angst, Trauer, Leid, Wut und Ärger, welche nicht wieder richtig aufgelöst wird, beschränkt die Energie und zeigt sich in den verschiedensten Signalen.

Nicht wütend werden dürfen

Unsere Power erhalten wir normalerweise von unseren Vorfahren. Sie sind unbewusste Vorbilder, die ihre Erfahrungen und Prägungen be- und unbewusst an ihre Nachfahren weitergeben.

 

Bei Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln geht es im SystemEmpowering Coaching darum, die verursachenden Personen durch eine innerliche Arbeit aufzudecken Für einige Menschen ist Wut ein Schatten, d.h. sie dürfen nicht wütend werden.

In einer inneren Aufstellungsarbeit kann das Signal als Kriegsenkel und Kriegsurenkel wieder zu den Vorfahren führen, die durch Kriegserlebnisse schon diese Prägung erhalten haben.

Durch den Mann sind Menschen im Krieg zu Schaden gekommen

Sind im Krieg durch den Mann (z.B. Großvater des Kriegsenkels) Menschen umgekommen oder hat er nicht geholfen usw., so kann sich daraus eine Dynamik entwickeln.

Beispiele können sein, sich verstecken zu müssen, ein schlechtes Gewissen zu haben, eine Sprache nicht lernen zu können, sich zu schämen oder sich schuldig zu fühlen oder sich von seinen Gefühlen abzutrennen (dissoziieren).

Oft erleben wir solche Menschen dann geschwächt, obwohl sie vor dem Krieg starke ausgeglichene Persönlichkeiten waren.

Wut auf Sohn verhindert Kraftfluss

Die Wut auf den Sohn kann den Kraftfluss verringern. Ein Grund kann darin liegen, dass der älteste Sohn z.B. im Krieg umgekommen ist.

Die Wut auf den Tod des Ältesten und die Wut auf den Krieg wird umgelenkt auf den jüngeren Sohn. (Wäre doch der jüngere gestorben, dann wäre der ältere Sohn noch am Leben – spiegelt das vierte Systemgesetz: Früher vor später wieder.)

Kräfteverschiebung ausgleichen

Falls ein Partner stirbt oder generell z.B. zu schwach ist, so kann es sein, dass der andere Partner diesen Part übernimmt und nach außen hin als hart erscheint (z.B. die »Trümmerfrauen«, die oft ausgeglichen kraftvoll waren, jedoch das Überleben wichtiger als die Wärme und Liebe war und deshalb nach außen zu hart wirkten).

Dieses »zu hart wirken« kann sich bis zum Kriegsenkel und Kriegsurenkel auswirken und sich dort als Signal zeigen.

Erlaubnis erhalten bzw. annehmen (Du darfst… Danke, ich darf…)

Aus Liebe oder zu ehren oder aus Loyalität der Eltern oder Großeltern gegenüber kommt es oft vor, dass sich ein Kind nicht die Erlaubnis gibt, z.B. erfolgreich zu sein, glücklich zu sein usw.

Musste z.B. die Mutter in der Ehe leiden oder haben die Großeltern im Krieg alles verloren, so meint das Kind unbewusst, mir muss es genauso ergehen – dadurch zeige ich meine Liebe ihnen gegenüber.

Nachfolgedynamik in den Tod bei den Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln

In der Nachfolgedynamik in den Tod wirkt das 4. Systemgesetz »Früher vor Später hat Vorrang«.

Stirbt ein Vorfahr, so kann von einem jüngeren Part (z.B. Vater stirbt und das erste Kind reagiert darauf) aus Loyalität ein unbewusstes Gefühl entstehen »Eigentlich hätte ich sterben müssen«.

Die Auswirkungen, welche wir erfahren und aufgelöst haben, können Sucht, Depression, versuchter Selbstmord, Unfall oder Krankheiten sein.

Ängste und einschränkende Gefühle

Hat ein Vorfahr des Kriegsenkels / Kriegsurenkels im Krieg etwas Schreckliches erlebt, ging es z.B. um sein Leben (nach einem Bombentreffer stürzte das Haus ein und unten im Keller wurde er verschüttet, konnte sich aber befreien), kann es zu Todesangst führen. Solche nicht bearbeiteten Gefühle können auch an die Kinder oder Enkel weitergegeben werden. Sie treten immer mal wieder auf, ohne ersichtlichen sachlichen Grund, weshalb man sie auch nicht bewusst erklären kann. Die Todesangst kann sich darin zeigen, dass die Person nicht in einem Zelt übernachten kann, Angst vorm Fliegen oder vorm Fahrstuhl fahren hat. Es geht dort jeweils um enge Räume und im Flugzeug oder Fahrstuhl kann er auch nicht selber etwas tun (hilflos).

Die erste Bindung bleibt die Stärkste

Die erste Beziehung in meinem Leben, in der ich hätte eine neue Familie gründen, z.B. mich fortpflanzen können, bleibt die Stärkste. Diese Bindung hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit dem Überleben des Systems.

Liebe ist für mich auf der Beziehungsebene, Bindung auf der Systemgesetzebene.

Fazit: Es ist wichtig, dass ich meine frühere Beziehung würdige bzw. den Partner. Schließe ich die Beziehung oder den Partner aus, so hat es normalerweise Auswirkungen auf die folgenden Beziehungen.

Flüche und Verwünschungen

Flüche und Verwünschungen sehen von der Wirkung so aus wie Dynamiken.

Die Ursache bei Flüchen und Verwünschungen ist jedoch eine andere.

Flüche und Verwünschungen unterscheiden sich nur darin, dass ein Fluch mit mehr Energie versehen ist und dadurch eine stärkere negative Auswirkung hat.

Im Folgenden wird Fluch und Verwünschung nur noch als Fluch bezeichnet, denn die Ursachen und die Auflösungswege sind die Gleichen.

Flüche werden normalerweise dann ausgesprochen, wenn einer Person oder einem Paar etwas passiert, wo viel Leid und Wut entsteht. Diese Wut konnte damals jedoch nicht aufgelöst werden, sie fühlen sich Ohnmächtig.

Als Ventil wird dann ein Fluch ausgesprochen, der sich über alle Generationen des Verfluchten aber auch bei der Person, die den Fluch ausspricht, auswirken kann. Ein Fluch wirkt beidseitig, d.h. gemeinsam in den Abgrund.

Versprechen und Gelöbnis

Um aus einer Notsituation herauszukommen oder ein sehr wichtiges Ziel erreichen zu können, versprechen oder geloben Menschen sich selbst, einer anderen Person oder Institution, etwas zu tun oder zu unterlassen.

Beispielsweise gab es im ersten Weltkrieg eine Sekte, die die Schützengräben besuchte.

Dieser Sekte versprachen Menschen, die voller Todesangst waren, dass sie nie wieder Sex mit einer Frau (auch Ehefrau) haben werden, wenn sie den Krieg überleben würden.

Der Vater einer Klientin hatte dieses Versprechen abgegeben und es führte zu viel Leid und Wut bei ihm und seiner Ehefrau, denn er konnte dieses Versprechen nicht auflösen und musste sich widerwillig daranhalten.

Wie das Wort schon sagt, hatte er sich ver – sprochen.

Durch unsere entwickelte Vorgehensweise namens SystemEmpowering konnten wir all die oben genannten und viele weitere Themen bei den Kriegsenkeln / Kriegsurenkel auflösen, so dass diese frei davon geworden sind. Weitere Themen und das dokumentierte Vorgehen zum Auflösen habe ich in meinem Buch »Persönlichkeitsentwicklung mit System« niedergeschrieben.

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Fragen zur Wirksamkeit bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln

In annähernd 100% der Fälle konnten wir bei Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln die Traumata der Vorfahren auflösen und dafür sorgen, dass die Signale (Angst, Trauer, Leid, …) in der Gegenwart aufhörten.

Dadurch erhalten Kriegsenkel und Kriegsurenkel ein automatisch entstehendes innerlich starkes Bild von ihren Vorfahren, was dazu führt, dass Power, Urvertrauen und Klarheit im eigenen Leben entstehen.

Wieso funktioniert das Auflösen von Verletzungen bei den Vorfahren von Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln?

Dies können wir selbst nicht genau erklären und haben auch aufgehört es zu versuchen. Wir wissen nur, dass anscheinend alle erlebten Systemgesetzverletzungen aus dem Leben unserer Vorfahren und unseren eigenen irgendwie in uns abgespeichert sind und heute bei uns Wirkung eine machen.

Verändern wir die Ursache, indem wir innerlich die Verletzungen der Vorfahren abarbeiten, entsteht ein neues innerliches Bild, welches uns wiederum in der Gegenwart stärkt. Wir könnten Theorien aufstellen, weshalb das so ist, doch da werden sich schon andere, wie z.B. die Epigenetik damit beschäftigen. Weiterhin werden wir unsere Energie darauf verwenden, Kriegsenkel und Kriegsurenkel dabei zu begleiten, ihre Themen abzuarbeiten.

Wie lange dauert es die Traumata der Vorfahren von Kriegs- und Kriegsurenkel abzuarbeiten?

Das kommt darauf an, wie viele Themen bei den Vorfahren sind und wie viele emotionale Verletzungen der Kriegsenkel / Kriegsurenkel in seinem eigenen Leben erlebt hat. Im Schnitt liegen wir bei drei bis sechs Sitzungen á 3 Stunden.

Zusammengefasst, wie das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel wieder aufgelöst werden kann

  • Kriegskinder, Kriegsenkel und Kriegsurenkel sind Nachfahren, deren Vorfahren im Krieg traumatische Erlebnisse durchgemacht haben
  • Die Symptome können vielseitig sein, doch charakteristisch ist, dass die Ursache im eigenen Leben nicht zu finden ist
  • Wir haben herausgefunden, wie sich durch die Genea- und Empowering Methode diese Themen wieder auflösen lassen
  • Die Auflösung erfolgt in einem SystemEmpowering Coaching, welches im Schnitt drei bis sechs Sitzungen á 3 Stunden dauert
  • Weshalb es funktioniert, können wir nicht sagen, wir beobachten nur die sich immer wiederholende positive Wirkung

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E-Book als pdf: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen

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Video: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen

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Online Coaching Workshop: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen

Im eintägigen Coaching Workshop lernen Sie die Vorgehensweise der Genea- und Empowering Methode kennen. Wir coachen Teilnehmer, so dass traumatische Kriegserlebnisse bei den Vorfahren aufgelöst werden. Allein durch das Zuschauen kann schon viel bei seinen eigenen Ahnen  gearbeitet werden.

Da die Kriegsverursacher des Leides und der Wut gebraucht werden, was schwierig sein kann, die Richtigen für sich zu finden, ist es hilfreich, dieses in der Gruppe zu machen. Je mehr mögliche Verursacher gefunden werden, umso einfacher ist die Auflösung der Systemgesetzverletzungen.

In diesem Workshop geht es nicht um Theorie, Erklärungen, Verstehen oder Vergeben sondern um das Auflösen der traumatischen Erlebnisse der Vorfahren, d.h. die Auflösung von Angst, Leid, Trauer und Wut. Dadurch können die Lasten der Vorfahren von den Nachfahren zurückgenommen werden, so dass eine spürbare Entlastung statt findet.

Wenn Sie ausgeglichen kraftvoller, gesünder und mit mehr Selbstvertrauen leben wollen, so ist dieser Workshop etwas für Sie.

Datum: Online Workshop per Zoom am 28. 03. 20 von 09.00 - 17.00 Uhr

Kosten: € 395,- inkl. MwSt.

oder

Vorort Workshop am 05. 09. 20 von 09.00 - 17.00 Uhr

Ort: Schlüterstr 14, 20146 Hamburg

Kosten: € 595,- inkl. MwSt.

Anmeldung per Telefon: 040 441 40 343 oder per mail: info@hanseatisches-institut.de

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