Loslassen können

Wie beim Entwickeln einer jeden Kunst oder eines Sports geht es darum, die Ebene der Technik / Tools / Handwerkszeug mit der Ebene der Haltung (inhaltlich befangen sein oder im Prozess sein / loslassen können) zu vereinen.

Nur wer wirklich loslassen kann, kann im Sport oder im Coaching / Mediation, als Führungskraft oder Partner erfolgreich sein. Egal wie viel Techniken jemand beherrscht, entscheidend ist die innere Haltung. Dazu als Beispiel die Partnerschaft.

Partnerschaft ganz „normal“ (inhaltlich befangen sein)

In einer ganz normalen alltäglichen Partnerbeziehung, nach der Phase des Verliebtseins, ist de eine Partner einerseits genervt, wenn der andere Partner nicht so ist, wie er ihn gerne hätte, anderseits hat er Angst davor, den Partner und seine Liebe / Anerkennung zu verlieren. Auf beiden Seiten betrieben, führt das dazu, dass keiner der/ die sein darf, der er oder sie wirklich ist.

Folge: Keiner fühlt sich in der Beziehung wirklich wohl. Äußere Umstände (z.B. Geschenke, Länge der Beziehung, finanzielle Abhängigkeiten, Kinder usw.) werden zum Fundament der Beziehung.

Weitere Aspekte:

  • Selbstwertgefühl ist abhängig von äußerer Rückmeldung,
  • Ich will (fordere) etwas von meinem Partner (Erwartung der Bedürfniserfüllung),
  • Dinge müssen geregelt werden
  • Liebe wird abhängig erlebt
    (ich liebe dich nur , wenn du wirst, wie ich dich will)
  • Fokus ist nehmen (Mangel)
  • Angst, Sorge und Konflikte prägen die Atmosphäre.
  • Attraktivität nimmt ab.
  • Diese „Liebe“ engt ein.

Eine integrale Partnerschaft (Loslassen)

In einer integral ausgerichteten Beziehung fühlt sich jeder wohl, weil er oder sie sein kann, wie er oder sie ist. Veränderung (eher Wandel) findet ganz natürlich statt.
Die Partner leben eher im Hier und jetzt und nicht in dem, was war oder vielleicht sein sollte. Beide können „Loslassen“, ohne ihre Ziele oder den Partner aus den Augen zu verlieren.
Die Beziehung wird getragen von Vertrauen, Freiheit, Anerkennung und Respekt.

Weitere Aspekte:

  • Fokus ist geben (Fülle)
  • Selbstwerterleben ist unabhängig von Äußerlichkeiten,
  • Ich lasse den Partner „frei“
    (er kann so sein, wie er ist).
  • Liebe wird unabhängig erlebt,
  • Vertrauen, Lassen und fließen prägen die Atmosphäre,
  • Attraktivität nimmt zu bzw. bleibt.
  • Diese „Liebe“ macht frei

Sie können diese Ideen auch auf Ihre Arbeit oder Freundschaften übertragen.
Welche Gedanken kommen Ihnen? Wann können Sie loslassen und wann sind Sie inhaltlich befangen?

Auch hier gilt wieder: Liegen Systemgesetzverletzungen vor, so können wir nicht mehr im Prozess sein und loslassen im obigen Sinne. Lasse ich den Partner los, obwohl noch Verletzungen oder Wut vorhanden ist, so ist es kein wirkliches loslassen sondern ein verdrängen oder wegschieben. Um wirklich in so einem Fall loslassen zu können, ist es notwendig, diese Verletzungen abzuarbeiten.

Loslassen zu können, ist die Grundvoraussetzung für Glück und Erfolg. In unserer Ausbildung Coaching Mediation sowie im Coaching lernen Sie das Loslassen.

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