Paarcoaching – Starke ICH´s ergeben ein starkes WIR.

Eine stabile starke harmonische Zweierbeziehung wird genährt von den starken Wurzeln des Einzelnen, die im Paarcoaching hergestellt werden kann. Ein kraftvolles ICH von BEIDEN ergibt erst ein kraftvolles WIR. Wir nutzen im Coaching mit Paaren die Ressourcen des gesamten Familiensystems. Durch SystemEmpowering ein starkes harmonisches Paar werden.

Wann ist ein Paarcoaching sinnvoll?

In den meisten Partnerschaften kommt es über kurz oder lang zu Meinungsverschiedenheiten, Konflikten und verletzten Gefühlen. Die Beziehung als Paar wird dadurch schwierig. Typische Themen sind dann:

  • Wir haben uns auseinander gelebt. Wie soll es weitergehen?
  • Wir wollen uns trennen, haben aber Kinder und wollen keinen Rosenkrieg. Was tun?
  • Wir haben öfters einen Neuanfang begonnen, jedoch kam es immer wieder zu den gleichen Verletzungen. Es ist zum Resignieren.
  • Wir waren bei einer Paartherapie oder Paarberatung. Etwas hat es gebracht aber unsere Beziehung ist trotzdem nicht mehr lebenswert.

Kennen Sie solche Aussagen oder Gedanken? Wenn ja, dann sind Sie genau richtig bei uns.

Wir als Coaches haben solche Themen selbst erlebt. Damit die Ehe und Partnerschaft weiter bestehen konnte, haben wir alle Methoden, die wir gelernt haben, auf unsere Partnerschaft angewendet. Daraus ist das System Empowering Paarcoaching entstanden. Wir können damit Systemgesetzverletzungen nachhaltig auflösen und wenn es zu neuen Verletzungen kommt, die sich nicht vermeiden lassen, haben wir jetzt das Handwerkszeug dafür, sie sofort aufzulösen. Das hat dazu geführt, dass ich (Dieter Bischop) seit über 25 Jahren verheiratet bin.

Welche Schritte gibt es im Paarcoaching?

1. Wenn Sie Konflikte in der Paarbeziehung haben und gemeinsam etwas verändern wollen, dann schreiben Sie uns eine Mail oder rufen uns an.

2. Wir sprechen dann vor Ort oder per Telefon oder online (Skype, Zoom) miteinander. Dieses Kennlerngespräch ist kostenfrei und dauert maximal eine Stunde. Dort klären wir Ihre Ziele und stellen unsere Methoden im Paarcoaching vor. Stellen beide Seiten fest, dass wir zusammen passen, so kann es mit dem Paarcoaching losgehen.

3. Entweder direkt nach dem Kennenlerngespräch beginnen wir mit dem Paarcoaching oder wir vereinbaren einen Termin.

4. Ein Paarcoaching dauert normalerweise drei Stunden. Sind Sie und Ihr Partner / Ihre Partnerin im Coaching, so werden die verletzten Gefühle aufgelöst.

Dafür schauen wir lösungorientiert in die Vergangenheit und finden den Zeitpunkt, wo es für beide noch gut genug war. Wie war es beim Kennenlernen? Meistens ist es dort gut genug. Von diesem Zustand des Gutfühlens können dann die Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden.

5. Wenn nötig, wird im Paarcoaching auch die Einzelperson gecoacht. Entweder ist der Partner/ die Partnerin mit dabei oder wir vereinbaren Einzeltermine. Sind die Partner dann gestärkt, kommen beide wieder zusammen.

 

„Liebe heißt nicht, einander anzublicken, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu schauen“

  • Sie möchten Ihre Vision als Paar entwickeln, gemeinsame Werte leben und voller Freude zusammen Ziele erreichen?
  • Sie haben Kinder und möchten für diese ein starkes Elternpaar sein?
  • Sie leben in einer Patchworkfamilie und wollen diesmal „alles richtig machen“?
  • Sie sind als Paar geschäftlich oder in gemeinsamen Projekten verbunden und möchten die damit verbundenen Herausforderungen meistern?

Bei all diesen Fragen und Ihren ganz individuellen Themen begleiten wir Sie mit einem lösungsorientierten, wirkungsvollen Methoden und unserer langjährigen Erfahrung.

Paare, die mit Freude gemeinsam alt werden und ganz selbstverständlich Verantwortung füreinander übernehmen, schaffen es immer wieder, eine Basis von Vertrauen, Zugehörigkeit und Anerkennung zu leben. Sie finden die richtige Sprache, um Verletzungen am Fundament Ihrer Liebe rechtzeitig zu klären. Wir stärken das Fundament Ihrer Beziehung in einem klaren Prozess, mit dem Sie die bisherigen Bremsen in Ihrer Beziehung aufdecken und auflösen können. Sie lernen, wie Sie Verletzungen konstruktiv ansprechen, so dass Ihre Liebe frei bleibt von Vorwürfen und unausgesprochenen Erwartungen. Auf dieser Basis können Sie Ihre gemeinsame Vision entwickeln, Werte finden und schätzen, die Sie verbinden und daraus Ihren Fahrplan für eine lebendige Zukunft gestalten.

Gemeinsam betrachten wir im Paarcoaching auch negative Auswirkungen, die die erwünschten Veränderungen auf Ihre Partnerschaft, Ihr Leben und Ihr gesamtes Umfeld hat, und schaffen Klarheit, welche Schritte zu gehen sind, damit diese negativen Konsequenzen nicht eintreten.

Meine Erfahrungen mit Paaren (Partnerschaften, Ehepaare, Ehe- und Geschäftspaare, Geschäftspaare) in der systemischen Paarmediation und im Paarcoaching lassen sich in zwei Kategorien einteilen.

Die erste Kategorie besteht aus Paaren, die beim Kennenlernen ausgeglichen stark ++ genug sind und die durch alltäglich passierende Systemgesetzverletzungen, die sie nicht auflösen können, in eine abwärtsführende Eskalation geraten.

Zur zweiten Kategorie gehören die Paare, die beim Kennenlernen schon geschwächt +- oder -+ sind. Es finden sich oft Paare, bei denen der eine zu hart und der andere zu weich ist, was sich am Anfang als willkommener Ausgleich der Kräfte anfühlt.

Auf Dauer oder spätestens wenn ein Kind (bei Geschäftspartnern, wenn ein Mitarbeiter) dazukommt, funktioniert dieser Ausgleich nicht mehr richtig und es kommt dann spätestens zu Systemgesetzverletzungen. Wieso die Partner schon beim Kennenlernen nicht stark genug sind, kann an einen vergifteten Platz liegen (eine frühere Partnerschaft ist noch nicht von Systemgesetzverletzungen befreit) oder dass der Partner von seinen Vorfahren nicht genügend Power bekommt, weil bei den Vorfahren noch ungelöste Systemgesetzverletzungen vorliegen (Scheidung wird weitervererbt).

Im Coaching mit Paaren geht es darum, den Zeitpunkt zu finden, als es noch für beide Partner gut war und ob beide ausgeglichen stark genug zum damaligen Zeitpunkt sind.

 

Paarcoaching – Vorgehen erste Kategorie: stark genug beim Kennenlernen ++, ++

Es ist beim Kennenlernen für beide noch gut. Erfahrungsgemäß gibt es in den ersten Wochen, wo noch die rosarote Brille herrscht, die ersten kleinen Systemgesetzverletzungen. Werden diese nicht aufgelöst, so schwelen sie weiter und führen zu kleinen Rückverletzungen. Bekommt dieses Paar nun ein oder mehrere Kinder, so wird dieses System auf die Probe gestellt. Über Jahre hinweg eskalieren die Systemgesetzverletzungen immer mehr. Der eine Partner zieht sich vielleicht zurück, stürzt sich in die Arbeit oder geht sogar fremd, der andere Partner wird aggressiv oder wird krank.

Im Paarcoaching und der systemischen Mediation mit Paaren gehen die beiden vom positiven Gefühl und Zeitpunkt des Kennenlernens nun auf ihrer Zeitlinie Richtung Gegenwart bis zum Zeitpunkt der ersten kleinsten Verletzung. Wer zuerst verletzt wurde, ist normalerweise zu Beginn nicht klar, lässt sich aber so finden. Ist die erste Verletzung gefunden, so wird diese sprachlich richtig aufgelöst.

Immer wieder höre ich, wir waren schon öfters an diesem Punkt, ich habe mich auch schon zehnmal dafür entschuldigt, aber es hat sich nicht verbessert. (Entschuldigung funktioniert nicht, um Systemgesetzverletzungen aufzulösen) Wenn ich dann Nachfrage, mit welchen Worten sie es probiert haben, dann wird das Denkgefühl, Interpretationen, Vorwürfe, Entschuldigungen und Rechtfertigungen genannt. Jedes einzelne davon verhindert jedoch eine Auflösung von Systemgesetzverletzungen.

Wurde nun die erste Verletzung aufgelöst, so beschreiben beide Partner, wie es ohne die gefühlte erste Verletzung bei der nächsten Verletzung gewesen wäre. Meistens wäre sie dann nicht passiert. Aus diesem Standpunkt (wäre nicht passiert – wertschätzende Haltung) wird das Leid anerkannt und die Wut genommen. So werden alle weiteren Verletzungen bis zur Gegenwart aufgelöst. Danach kümmern wir uns erst um die Sachthemen.

 

Paarcoaching – Vorgehen zweite Kategorie: nicht stark genug (zu hart +- / zu weich -+)

Zu dieser Kategorie gehören die meisten Paare im Paarcoaching.

Ist die Voraussetzung, dass beide Konfliktpartner beim Kennenlernen stark und ausgeglichen sind im Sinne der Kräfte ihrer Ahnen, nicht gegeben, so wird zuerst mit Hilfe der Genea- und Empowering-Methode die Kräfte der Ahnen (also die Schwert- und Herzseite) durch eine innere Aufstellungsarbeit aktiviert. Das geschieht entweder mit jedem Partner in der Einzelarbeit oder mit dem Paar gemeinsam (der Eine macht die innere Aufstellung, der andere hört zu). Dann geht jeder Partner mit der neuen Power durch sein Leben (Empowering) und löst evtl. noch vorhandene Systemgesetzverletzungen aus früheren Partnerschaften innerlich auf (Leid sehen, Wut nehmen, sich gegenseitig frei lassen und alles gutes Wünschen können).

 Sind alle früheren Partnerschaften frei von Verletzungen, so lernen sich die beiden mit der ausgeglichenen Stärke neu kennen.

Wie ist es dann? Was verändert sich? Ist es gut?

Mit dieser neuen Power wird nun die erste Verletzung aufgelöst, die normalerweise nicht passiert wäre, wenn beide zum damaligen Zeitpunkt stark genug gewesen wären. Ab dann geht es wie in der ersten Kategorie weiter und alle folgenden Verletzungen werden aufgelöst.

Sind alle größeren Systemgesetzverletzungen in der Paarmediation / Paarcoaching aufgelöst, so kann es einerseits sein, dass das Paar wieder ein Liebespaar wird. Andererseits kann erst so eine wirklich gesunde Trennung stattfinden (Man darf erst dann gehen, wenn man nicht mehr gehen MUSS). Bei einem Paar mit Kindern unterscheide ich die Beziehungs- und Systemgesetzebene. Auf der Beziehungsebene ist das Liebespaar angesiedelt. Auf der Systemgesetzebene, die das Überleben eines Systems beschreibt, geht es darum, für die Kinder ein Elternpaar zu sein. Das reicht, um den gemeinsamen Kindern die notwendige Stärke (Herz und Schwert) zu geben, damit das Überleben gesichert ist und es gut weiter gehen kann. Wenn das Elternpaar noch zusätzlich ein Liebespaar ist, um so besser für das Kind.

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