In diesem Artikel geht es um das Thema, wie Wünsche sprachlich und gefühlsmäßig formuliert werden müssen, damit sie in Erfüllung gehen.

Wir sehen es als sinnvoll an, dass die meisten Systemgesetzverletzungen mit den verletzten Basisgefühlen aufgelöst sind und der Mensch volle Power und starke Vorfahren innerlich bei sich hat. Erst dann ist positives Denken wirksam.

Liegen noch zu viele verletzte Basisgefühle wie Leid, Trauer, Angst, Wut vor, so wird es schwierig mit dem positivem Denken und Wünschen.

In vielen Kulturen, ob in der Gegenwart und in der Vergangenheit, findet sich folgender frei übersetzter Spruch:

Was wir gedacht / gewünscht haben, das sind wir! Was wir denken / wünschen, das werden wir!

Positiv Denken und Wünschen – die Erfolgskriterien

Die Wünsche sollen so gedacht und formuliert werden, dass sie folgende Wohlgeformtheitskriterien erfüllen:

  • Konkret: Was genau wünschen / wollen Sie? – möglichst klar, knapp und präzise.
  • Ökologie: Welche negativen Konsequenzen könnte der Wunsch haben? Und wie kann dieser negativen Konsequenz optimal vorgebeugt werden? Z.B. den Wunsch ändern oder sich zu wünschen, dass ich etwas Neues lerne, so dass diese Konsequenz nicht eintritt. Denn: Pass´ auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen!
  • Kontextualisiert: d.h. Wann werden Sie sich wo, wem gegenüber, wie verhalten, wenn Sie Ihr Ziel erreichen / Ihr Wunsch erfüllt ist?
  • Meßbar: Woran erkennen sie in allen Sinnen, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben? und
  • Wann genau ist das Ziel erreicht? – So tun als ob!
  • Keine Negation sondern positiv beschrieben: kein „nicht“ oder „kein“ – dahinter steckt Angst oder Vermeidung, die sonst als Wunsch ausgeführt wird.
  • Keine Vergleiche und Steigerungen: wie z.B. besser als oder genauso gut wie.
  • Nicht „Ich will …“ oder „Ich möchte …“:da dadurch der Wunsch lautet – „etwas wollen“ und „nicht-haben“ – und den Mangel noch verst&¨rkt. Sondern „Ich bin …“ oder „Ich bin bereit für …“
  • Den Wunsch aufschreiben / ausmalen / aussprechen: aber erst nur für sich allein.
  • Danken: Durch Danken vermehren sich die Wünsche. Genauso wie das Amen am Ende eines Gebets – So sei es!
  • Offen sein für „Zufälle“: d.h. Intuition, Unbewusstes nutzen – oft wird der Wunsch auf eine Weise erfüllt, wie wir es nicht erwartet haben.
  • Nicht Zweifeln – Vertrauen bzw. Glauben daran: dass der Wunsch in Erfüllung geht, ist sehr wichtig! Denn: Zweifel ist so etwas wie eine Stornierung des Wunsches! Wenn dieses Vertrauen da ist, fühlt es sich stimmig an. Es ist ein inneres Wissen und oft ein wohliges Gefühl.
  • Mögliche einschränkende Glaubenssätze aufdecken und auflösen. Denn: Zweifel, Ängste oder einschränkende Glaubenssätze sind auch klare Wünsche, die erfüllt werden!

Aufgabe: Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie Ihre Gedanken / Wünsche und auch Zweifel durch. Machen Sie folgende Liste:

Wunsch: ……………………… / Stornierungs – Wunsch?………………

Und gehen Sie Ihre Gedanken / Wünsche durch und überprüfen Sie, ob der Gedanke / Wunsch die oben genannten Kriterien erfüllt.

Beispiel: Ich möchte abnehmen – ist zu ungenau. Besser so formulieren: Am 30. Jan. 2013 wiege ich 75 kg. Wenn diese Formulierung sich stimmig anfühlt, so wird es in Erfüllung gehen. Fühlt es sich nicht stimmig an, z.B. Zweifel kommen auf oder einschränkende Glaubenssätze oder Ökologiethemen, da die Kleidung dann nicht mehr passt oder der Partner es nicht gut findet, dann sollten diese Themen bearbeitet werden. Denn unser Unbewusstes gibt uns dieses unstimmige Gefühl oder den Zweifel als Signal, daraus zu lernen und die Themen abzuarbeiten.

Viel Erfolg und Freude damit!

 

Allein durch positives Denken die Gefühle / Emotionen zu kontrollieren ist nur die halbe Wahrheit…

Durch das positive Denken werden die Denkgefühle beeinflusst. Es gibt neben den Denkgefühlen noch Basisgefühle aus dem Unbewussten, welche sich durch positives Denken nicht verändern lassen. Das positive Denken kann zum Unterdrücken oder Abdeckeln der Basisgefühle genutzt werden. Die Basisgefühle wie Angst, Trauer, Leid, Schuld, Wut – die durch Systemgesetzverletzungen wie Schicksalsschläge, Tod, Krieg, Scheidung, Mobbing entstanden sind (auch „vererbt“ von den Vorfahren) sind aufzulösen. Dafür sind die Ursachen für die Basisgefühle zu finden.

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