Trennungsmediation

Die systemische Trennungsmediation hilft, erfolgte Systemgesetzverletzungen, die zu einer Trennung führen, mit Hilfe des CoachMediators aufzulösen. Wir bieten Informationsveranstaltungen zur Mediation Hamburg an.

Jeder Mensch erlebt Veränderungen. Hat diese Veränderung mit einer Trennung zu tun, so ist oft der Umgang damit schwierig.

Zuerst stelle ich das PhasenMODELL einer Veränderung von Lewin und Schmidt-Tanger vor, welches auch auf eine Trennung übertragbar ist.

Das Phasenmodell der Veränderung ist ein Modell zum Verständnis von Veränderungsabläufen. Veränderungen, sei es innerhalb einer Person, einer Familie, einer Gruppe oder einer Organisation, folgen mehr oder weniger einem Verlauf, welche 1947 als Grundidee vom Amerikaner Levin vorgeschlagen wurde. Es lassen sich sechs typische Abschnitte beobachten. Ob es dabei um eine Ehescheidung geht, das Einführen eines „Neuen Steuerungsmodell“ oder einen beruflichen Aufstieg, spielt keine Rolle. Die Phasen gelten für „negative“ sowie für „positive“ Veränderungen.

Der wichtigste Faktor dieser Phasen ist die sich stark verändernde Einschätzung der eigenen Kompetenz, des Gefühls, etwas aktiv zu seinen Gunsten bewirken zu können. Außerdem braucht jede Veränderung und der Umgang damit ZEIT.

Wie lange die jeweilige Phase dauert, ist nicht vorhersagbar. Manche Anpassungsleistungen dauern nur Sekunden (z.B.: Der Kaffeautomat funktioniert nicht mehr -> ich trinke Tee!), für manche werden Jahre benötigt (Umzug, Übernahme des Betriebes) und andere werden manchmal gar nicht gemeistert (Scheidung, Pensionierung).
Jede Phase des Verlaufs hat ihre Berechtigung und ihren Sinn.

Die vierte Stufe der emotionalen Akzeptanz ist entscheidend, damit sich etwas Neues entwickeln kann. Emotionale Akzeptanz bedeutet, zu trauern, zu verabschieden, zu klagen, ein Ritual durchzuführen.

Diese emotionale Akzeptanz funktioniert jedoch nur dann, wenn die Person ausreichend kraftvoll ist und die andere Seite (z.B. der Trennungspartner oder der Chef, der einen Mitarbeiter entlässt, …) ebenfalls ausreichend kraftvoll ist und die entstandende Wut und Ärger genommen werden kann.

Liegen der Trennung nämlich Systemgesetzverletzungen wie Ausschluss, kein Respekt, Ungerechtigkeit oder früher vor später“- wurde nicht eingehalten, zu Grunde, dann kommt es zu Verletzungen wie Leid, Trauer, Angst und auch Ärger und Wut. Ärger und Wut lässt sich jedoch nicht durch eine emotionale Akzeptanz auflösen sondern muss vom Verursacher der Wut genommen werden.

Trennungsmediation – Systemgesetzverletzungen auflösen

Deshalb sollte bei einer Trennung alles dafür getan werden, dass die entstandende Wut sich auflösen lässt und jeder zu seiner Verantwortung steht. Ist dieses nicht möglich, so bleibt diese Wut im System. Einerseits kann die eine Person so voller Wut sein, dass sie krank oder depressiv wird. Andererseits bleibt ein „vergifteter Platz“ mit Wut und Leid zurück, den dann eine nachfolgende Person einnehmen kann und sich nicht wohl fühlt oder dem das gleiche Schicksal ereilt. In der systemischen Trennungsmediation werden genau diese Systemgesetzverletzungen aufgelöst, so dass folgender Spruch Wirklichkeit werden kann.

Man darf erst dann gehen, wenn man nicht mehr gehen muss.

Übung: Bei welchen Veränderungen oder Trennungen sind Sie gegangen und Sie sind noch nicht frei sondern es ist noch Wut verhanden oder Sie lehnen das Alte ab? Probieren Sie möglichst diese alten Verletzungen abzuarbeiten. Innerlich oder mit Unterstützung durch uns, dem CoachMediator.

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