Unternehmensnachfolge sichern

Hanseatisches Institut Säulenmodell für Familienunternehmen

In Unternehmen, Organisationen, Teams oder Familien bilden Systemgesetze die Grundlage jeder Zusammenarbeit. Werden diese eingehalten, erfahren die Führungskräfte Respekt, Anerkennung und Vertrauen der Mitarbeiter, ansonsten entstehen Konflikte, Stagnation, Mobbing oder Demotivation.

Wollen Sie eine Unternehmensnachfolge sichern, sind auch hier die Systemgesetze von allen Beteiligten einzuhalten. Sie sind unbedingte Grundlage, damit eine juristische und steuerrechtliche Beratung gewinnbringend durchgeführt werden kann.

Früher vor später hat Vorrang ist das Systemgesetz, das am häufigsten im Unternehmen verletzt wird und zu Mobbing, Burn out und Demotivation führt. Deshalb gehe ich darauf näher ein. „Früher vor später hat Vorrang“ kennen wir aus unserem Alltag: Sie stehen beim Bäcker in der Schlange und jemand drängelt sich vor. Sofort gibt es in der Bauchgegend eine Reaktion. Es könnte ja sein, dass der Vordrängler die letzten Brötchen bekommt und Sie leer ausgehen. Die Angst, die aus der Evolution dahinter steht, ist, verhungern zu müssen.

Außerdem bedeutet dieses Gesetz, dass Mitarbeiter, die später in ein Unternehmen kommen, „sich ins gemachte Nest setzen“ und von den erbrachten Leistungen der früheren Mitarbeiter profitieren. Dafür brauchen die früheren Mitarbeiter Anerkennung und eventuell einen Ausgleich. Ansonsten werden sie verletzt sein und den Neuen ausschließen wollen, was ich im Coaching und der Mediation oft als Grund für Mobbing erlebt habe.

In der Unternehmensnachfolge gibt es typische Themen, die durch unsere integrale Unternehmensberatung geklärt werden:

  • Vererbung / Übertragung der Geschäftsanteile, von Sonderbetriebsvermögen
  • Frage der Rechtsform / Vertragsgestaltung
  • Steueroptimierung
  • Familiensystem verzahnt mit Unternehmenssystem 
  • Gerechter Ausgleich unter den Familienmitgliedern gesucht
  • Rollenverteilung in der Unternehmensführung unklar
  • Übergabezeitpunkt nicht festgelegt
  • Fehlende Vorbereitung für den Notfall
  • Unsicherheit unter den Mitarbeitern
  • Fehlende Anerkennung oder Ausschluss zwischen dem Senior und Junior
  • Familienkonflikte und Systemgesetzverletzungen sind vorhanden

Unsere integrale Dienstleistung ist die Verbindung der Erfolgsfaktoren und Methoden der Rechtsberatung und des systemischen Coaching zur gemeinsamen, effektiven und nachhaltigen Lösungsfindung.

Das Hanseatische Institut für Coaching, Mediation & Führung arbeitet mit verschiedenen Anwalts- und Steuerberatungskanzleien als Kooperationspartner deutschlandweit erfolgreich zusammen. 

Beispiel zur Unternehmensnachfolge: Ausschluss des Früheren

Die meisten aller Familiennachfolgen scheitern, wenn das Familienunternehmen in die zweite Generation, die Enkelgeneration, übergeht. Oft wird der Junior durch ein BWL-Studium auf die Übernahme vorbereitet. Der alte Chef war noch einer, der mit anpacken konnte, selbst entwickelt hat, in den Werkshallen herumlief, die Mitarbeiter noch persönlich kannte.

Der Junior macht alles anders. Ihm sind Zahlen oder neue Strukturen wie EDV, Kostenrechnung oder neue Umgangsformen wichtig. Auch hat er evtl. kein Gefühl für die Forschung und Entwicklung, zu den Produkten und keinen direkten Kontakt zu den Mitarbeitern.

Die Mitarbeiter und der Senior fühlen sich und die alte Kultur nicht mehr gewürdigt und ausgeschlossen. Die Mitarbeiter sind dem Alten und dem Senior gegenüber loyal und wollen ihn behalten und den Junior hinaus mobben. Der Senior kann in so einer Situation nicht loslassen und muss für das Alte eintreten. Das führt unweigerlich zum Kampf zwischen Senior und Junior.

Zu einer Lösung kann das Wissen und die Anwendung der Systemgesetze wie Anerkennung beitragen. Nutzen Sie es!

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Dieter Bischop
Gründer und Leiter des Hanseatischen Instituts für Coaching, Mediation & Führung.

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